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12.03.2006
Andreas Heiniger
Tagebuch 2003
Lyss, 28 September
Start zu Rominger-Classic. Fühle mich recht gut auf der ersten Streckenhälfte. Beim ersten Anstieg am Flüeli will ich an die Leistungsgrenze gehen um das doch noch grosse Feld zu sprengen. Ich spüre aber schnell, dass die Beine nicht ganz so wollen wie ich es gerne hätte. Die Nacht vom Donnerstag auf den Freitag macht sich wohl doch bemerkbar. Auf dem Rückweg kommt eine kleine leere in meine Beine und ich halte mich im Feld zurück. Es folgt ja noch der Aufstieg nach Engelberg. Im Aufstieg zerreisst es das doch nun klein gewordene Feld sehr schnell. Ich kann weder Tempo zusetzen noch baue ich gross in meiner Leistung ab. Mir fehlt ganz einfach die letzte Kraft. Die liegt wohl mit meinem Mageninhalt im Gras bei Stans. Der Tee läst grüssen!
Lyss, 27 September
Fahre noch eine kleine Aufwärmrunde für morgen von 42 Kilometer.
Lyss, 25 September
Stans - Engelberg - Stans. Ich kenne jetzt die Strecke und bin bereit für die Rominger-Classic am Sonntag.
In der Nacht dreht es mir den Magen mehr als einmal und ich darf mich die halbe Nacht übergeben. Habe wohl nicht den besten Militärtee getrunken vor dem schlafen gehen.
Lyss, 24 September
Stans - Engelberg - Stans
Lyss, 23 September
Ich musste umziehen vom Melchtal nach Stans. Fahre von Stans den Weg hoch nach Engelberg. Diese Strecke ist auch am Sonntag zurückzulegen.
Lyss, 22 September
Ich weile im Militär im Melchtal. Fahre nach Stans und zurück um mich Fit zu halten für Sonntag
Lyss, 19 September
Heute kann ich mein Jubiläum feiern und die zwanzigste Chasseral Überfahrt feiern seit dem 03. Mai. Mal schauen ob ich die Form über die nächsten drei Wochen retten kann. Ob ihrs glaubt oder nicht, ich gehen am Montag (in meinem Alter!) noch einmal in einen militärischen Wiederholungskurs für drei ganze Wochen.
Lyss, 17 September
Die Tour über den Vully bringt mich auf über 14'000 Kilometer. So viele Kilometer habe ich auf dem Rad noch nie zurückgelegt in einer Saison (20 Feb. - 17. Sep). Dies ergibt einen guten Schnitt von etwas über 2'000 Kilometer im Monat.
Lyss, 16 September
Dies wäre das 19 mal über den Chasseral gewesen. Noch einmal und ich habe ein Jubiläum. Die Beine drehen recht ordentlich und ich bin zufrieden da es gegen das Ende der Saison geht.
Lyss, 15 September
Zwei Tage nacheinander über den Chasseral machen sich bemerkbar und ich fahre nur eine Stunde um meine Beine ein wenig zu lockern
Lyss, 14 September
Heute geht es wieder ein wenig besser über den Chasseral. Habe meine Eishockeybeine wieder ein wenig in Velobeine zurück gewandelt. Werde mich in der nächsten Woche im Eishockeytraining zurückhalten.
Lyss, 13 September
Fahre bereits das 17 mal über den Chasseral in dieser Saison. Mal schauen ob es noch zu dem zwanzigsten Jubiläum reicht in diesem Jahr. Es will nicht vorwärts gehen oder besser gesagt, es ging mir schon um einiges einfacher über meinen Hausberg. Hab bereits den ganzen Tag einen leichten Druck im Kopf. Die Nase läuft auch seit zwei Wochen. Dazu kommt, das nicht mehr regelmässige Training auf dem Rad. Mal schauen ob ich die Probleme wieder hinkriege bis zu meinem Saisonabschluss am 28. September.
Lyss, 10 September
Nach zwei Tagen Veloentzug beginne ich mit einer Flachetappe. Fahre Rund um den Bieler und Murtensee. Spüre ein wenig, dass das Eistraining begonnen hat und in meinen Beinen andere Muskelpartien gebraucht werden. Dies wird sich aber hoffentlich in ein paar Tagen wieder gelegt haben damit ich zum Saisonabschluss am 28.September an der Rominger-Classic noch einmal richtig in die Pedale treten kann.
Lyss, 07 September
Es hat nur 13 Grad als ich um acht Uhr losfahre. Seit langem wieder mal die langen Beinlinge angezogen. Heute sind die Beine ganz klar schwerer und ich spüre die Erkältung halt doch noch. Ich fahre wieder über meinen Hausberg den Chasseral und via St. immer zurück. Nach 3 Std. und 8 Minuten bin ich wieder zu Hause. Es ist richtig warm geworden im Gegensatz zum Morgen.
Lyss, 05 September
Der Himmel ist stark mit Wolken überzogen. Ich hoffe ohne Regen über die Tour zu kommen. Fahre meinen Hausberg den Chasseral an. Kurz vor der Passhöhe beginnt es mit leichtem regnen. Oben ziehe ich meine Knielinge und Ärmlinge an. Auch den Windstopper wird übergestreift. Jetzt gilt es vorsichtig in die Abfahrt zu sein. Es ist alles sehr glitschig da die Strasse doch nass wurde. Wieder mal kalte Finger und auch nicht all zu warm am Körper vom Fahrtwind. Bin es nicht mehr gewohnt zu frieren nach einem solchen super Sommer. Beine fühlen sind trotz der leichten Erkältung recht gut und ich bin zufrieden.
Lyss, 03 September
Eine lockere Runde um den Bielersee. Danach geht es in Training mit dem VC Lyss. Im Gegensatz zu gestern habe ich heute ein wenig Harz in den Beinen. Es reicht aber noch gerade um die anderen im VC Lyss einwenig zu fordern. Heute fährt mein ältester Bruder das erstemal mit dem VC mit. Auch wenn es ihm in den Steigungen noch nicht bis oben reicht mitzufahren, hält er sich recht gut. Jetzt weis er, dass er noch eine ganze weile zu trainieren hat.
Lyss, 02 September
Auch heute fahre ich wieder über den Vully. Die Beine drehen super und ich spüre für was ich so viele Stunden auf dem Rad gesessen bin!
Lyss, 01 September
Nochmals über den Vully. Auch heute drehen meine Beine gut. Auf dem Rückweg sprinte ich noch den kleinen Anstieg hoch nach Walperswil. Ich fühl mich danach sehr gut und könnte mit druck in den Pedalen weiter fahren.
Wie weiter unten schon mal geschrieben habe ich das Gefühl in dieser Saison jetzt gerade nochmals einen Schritt nach vorne zu machen. Ich hoffe schwer diesen Schritt in die nächste Saison mitnehmen zu können um danach noch einen Schritt nach vorne zu gehen in der neuen Saison!
Lyss, 31 August
Ich fühle die Beine von gestern ein wenig, komme aber gut voran. Fahre den Frienisberg ein paar mal hoch und runter. Zum Schluss komme ich über Eintausendhöhenmeter.
Lyss, 30 August
Fahre via Siselen und Ins über den Fully. Im Aufstieg hoch auf den Vully drehen meine Beine wie schon lange nicht mehr. Also einen Gang höher und ab die Post. So kurz kam mir dieser Aufstieg schon lange nicht mehr vor. Also noch um den Bielersee zurück nach Lyss. Glaube wie später die Saison wie besser meine Form.
Lyss, 28 August
Nase beginnt zu jucken. Ich werde wohl wieder so ein Käfer erwischt haben.
Gemäss Wetterprognose ist heute der letzte warme Tag nach einem super schönen Velosommer. Leider kann ich nur 63 Kilometer fahren, da schon wieder jemand etwas von mir will und ich meine Tour kürzen muss. Schade, dass die Velosaison langsam zu Ende geht. Ich habe das Gefühl jetzt nochmals ein kleiner Sprung nach vorne zu machen.
Lyss, 27 August
Ein kleiner Umweg mit einer kleinen Steigung zur Arbeit von 97 Kilometer. Die Beine kommen langsam wieder in Ordnung. Jetzt fehlt mir nur ein wenig mehr schlaf! Werde daran arbeiten.
Lyss, 26 August
Heute eher wieder ein Training für die Grundlagenausdauer. Ich runde wieder mal den Vully einwenig ab.
Lyss, 25 August
Seit längerem fahre ich wieder mal die Runde um den Bieler- und Murtensee zur Arbeit. Es wird wieder ein wenig Druck in die Pedale gelegt.
Lyss, 24 August
EIne Trainingseinheit im Grundlagenbereich. Ich fahre 93 Kilometer.
Lyss, 23 August
Fahre mit dem Velo zu einem Rennen. Bin aber nur Wasserträger heute und nicht Teilnehmer. Ich stelle fest, auch dies ist ein schönes Gefühl. Am Abend fahre ich noch eine kleine Trainingseinheit für mich von einer Stunde.
Lyss, 22 August
Auch heute fahre ich mit dem Velo zur Arbeit. Ein kleiner Schwenker wird angehängt um die Strecke von 50 auf 63 Kilometer zu verlängern.
Lyss, 20 August
Fahre mit dem Velo zur Abeit und zurück. Was für den zustand meiner Beine im Augenblick völlig ausreicht.
Lyss, 19 August
Mit dem Velo zur Arbeit und zurück. Anschliessend gleich ins Training mit dem VC Lyss. Es wird zeitweise recht schnell gefahren und ich komme auf meine Rechnung. Zum Schluss werden die Beine doch müde und das Rennen vom Sonntag macht sich einwenig bemerkbar.
Lyss, 18 August
Heute ist ein leichtes Ausfahren angesagt. Fahre mit dem Rad zur Arbeit und zurück. Die Beine gehen gut nach der Anstrengung von gestern.
Lyss, 17 August
Acht Kilometer aufwärmen bis zum Start. Eine Stunde vor dem Start gehe ich in meinen Startblock D. Der Startschuss fällt genau um neun Uhr für den ersten Block A. Für alle weiteren Blöcke geht es in 2 Minuten Abstände weiter.
Achtung fertig LOS. Puls von null auf 185 Schläge hoch. Schnell sind die letzten des vorderen Blockes eingeholt. Es geht von 440 Meter auf 700 Meter hoch. In der Abfahrt wird die Gruppe immer grösser. Schon sind die ersten Stürze da. Ich bin froh als es wieder in Richtung Zürich geht und es immer wieder hoch und runter geht. Die Gruppe wird in den Anstiegen sofort wieder kleiner. Leider erwischte es mich am Pfanenstiel auch und die Gruppe von ca. 8 Fahrer teilt sich. In der letzten Abfahrt lasse ich meine Begleiter stehen und versuche es alleine bis ins Ziel. Am See entlang fahre ich mit einem Tempo von 41 Km. und werde gleichwohl noch von einer Gruppe von ca. 8-10 eingeholt. Bis ins Ziel verliere ich noch 2 Minuten zu den Fahrern die schneller den Pfannenstiel hoch kamen.
Meine Zeit ist schneller als die des Siegers aus dem letzten Jahr. Ich erreiche mein Ziel ganz knapp nicht das ich mir gestellt hatte. Wollte in meiner Kategorie unter die ersten dreissig und im gesamten unter die ersten fünfzig. Das Kategorienziel habe ich mit Rang 25 erreicht. In der Gesamtwertung erreichte ich den Rang 54. Im grossen bin ich aber zufrieden mit meiner Leistung.
Lyss, 16 August
Bis auf ein ganz leichtes kratzen in den Bronchien fühle ich mich gut. Fahre nur eine Stunde locker um die Beine in Bewegung zu halten. Fünf Minuten treibe ich den Puls auf 180 hoch um mich auf die Belastung von morgen zu gewöhnen.
Lyss, 15 August
Trainiere nur ganz locker 50 Kilometer nach dem Ruhetag von gestern. In einer Steigung drücke ich ein wenig in die Pedale. Der Puls geht um einiges besser in die Höhe. Auch die Beine fühlen sich viel besser an. Das einzige ist, ich habe schlecht geschlafen und bin deshalb ein wenig müde. Morgen noch mal ein ganz lockeres Training von ca. 1 1/2 - 2 Stunden. Danach sollte ich bereit sein für Sonntag.
Lyss, 13 August
Meine Beine wollen immer noch nicht richtig drehen. Auch der Puls kriege ich nicht hoch. Werde nur wenig trainieren um dies wenn möglich noch zu ändern bis zum Rennen am Sonntag. Ich fahre nur 56 Kilometer.
Lyss, 12 August
Zum Glück ist das Rennen in Zürich nicht heute. Meine Beine wollen gar nicht wie ich es gerne hätte. Es brennt und auch der Puls will nicht richtig. Habe noch Zeit bis Sonntag um alles zu in Ordnung zu bringen. Werde mich mit dem Training zurückhalten diese Woche.
Lyss, 11 August
Eine Flachetappe und im Grundlagenbereich. Fahre mit dem Rad zur Arbeit und mit einem kleinen Schwenker zurück nach Lyss.
Lyss, 10 August
Heute fahre ich eine Tour die ich schon lange mal machen wollte. Zuerst nach Neuchatel und den Choumont hoch. Jetzt die Abfahrt nach Ligniéres und sogleich den Chasseral wieder hoch. Zurück geht es über St. Immer und Biel. Meine Beine fühlen sich etwa gleich wie gestern an.
Lyss, 09 August
Fahre 103 Kilometer mit Überquerung des Chasserals. Fühle mich nicht schlecht. Es fehlt nicht viel um ganz erholt zu sein um den ganzen Anstieg durchdrücken zu können. Meine Nase tropfte am Morgen doch ziemlich stark.
Lyss, 08 August
Heute 93 Kilometer nur Flach. Habe zwei Tage ausgesetzt und mit Tim eine Trikeausfahrt gemacht.
Lyss, 05 August
Start bereits um 06:20 Uhr bei 20 Grad. Ich versuche so der grossen Hitze auszuweichen. Meine Beine fühlen sich nicht schlecht an. Es gab aber auch schon bessere Tage. Bin zum Glück gegen 10:00 Uhr wieder zurück. Jetzt kann die Hitze von 35 Grad über das Seeland hereinbrechen.
Am Abend Training mit dem VC. Es geht ein paar Mal recht ordentlich zur Sache und ich komme nochmals auf meine Kosten. Zum Schluss fuhr ich 164 Kilometer.
Lyss, 04 August
Vorgesehen waren ein paar Kilometer mehr. Es war mir aber zu warm und die Lust aufs Radfahren fehlte mir auch. So wurden es nur 48 Kilometer und das alles flach.
Lyss, 03 August
Gestern Flach also heute wieder eine Steigung. Fahre erneut die Chasseralrunde. Werde bis zur Zürimetzgete dabei bleiben und einen Tag flach fahren und den nächsten Tag einen Anstieg ins Training nehmen. Da Tim noch eine Woche bei mir ist, bleibt der Chasseral diese Woche noch im Programm. Ab nächster Woche werde ich wieder andere Steigungen fahren können zur Abwechslung.
Lyss, 02 August
Heute gehe ich es wieder locker an und ich fahre ein Stück mit dem VC. Alles Flach und nach 70 Kilometer bin ich wieder zu Hause.
Lyss, 31 Juli
Fühle mich schon den ganzen Tag schlapp. Ich zwinge mich richtig aufs Rad um mich doch noch ein wenig zu bewegen. Im Aufstieg zum Chasseral drehen meine Beine immer besser und ich erreiche den Pass ohne es zu wollen mit einer neuen Bestzeit. Fahre eine Minute schneller als meine bisherige Bestmarke.
Lyss, 30 Juli
Heute starte ich um 06:50 Uhr. Waren wohl genug harte Kilometer gestern in den zwei Trainings. Meine Oberschenkel melden sich auf alle Fälle wieder und sei es nur beim Treppensteigen. Nehme es ziemlich locker in den 68 Kilometer.
Lyss, 29 Juli
Da Tim, mein Sohn seit letzten Freitag bei mir in den Ferien weilt, starte ich früh um die Zeit zu nutzen in der er noch schläft.
Fahre über den Chasseral nach St. Immer und via Biel wieder zurück nach Lyss. Habe Heute noch etwa eine Stunde Krafttraining eingebaut. Es geht schon wieder ein wenig besser als gestern mit dem brennen in meinen Beinen. Ich versuche aber meine Form noch unten zu halten mit vielen Trainings. Dies ist aber nicht so einfach, ein wenig zuviel und ich bin schlapp über eine längere Zeit. Hoffe den richtigen Tag zu treffen um in Topform zu sein an der "Zürimetzgete".
Heute werde ich noch mit dem VC das Abendtraining absolvieren. Werde versuchen einen hohen Rhythmus zu fahren solange es meine Beine zulassen.
War ein sehr guter Rhythmus im VC Training. Wir fuhren 74 Kilometer und hatten einen Schnitt von fast 36 Kilometer.
Lyss, 28 Juli
Flach mit einem Aufstieg. Die Nachwehen kommen von den drei Pässen vorgestern und von den fast 50 Minuten in einem hohen Bereich gestern. Die Oberschenkel brennen doch ziemlich schnell. Ich trainiere möglichst im Grundlagenbereich. Morgen und übermorgen sind wieder schwerere Einheiten geplant, der Chasseral. Dazu kommt morgen Dienstag noch das Abentraining mit dem Veloclub.
Lyss, 27 Juli
Schlechtes Wetter ist im Anzug. Ich fahre in Richtung Frienisberg was sich später als ein sehr guter Entscheid herausstellte. Da ich heute sicher nicht lange trainieren kann, fahre ich ein wenig intensiver als normal. Mache wieder mal den Formtest wie vor zwei Jahren für die Bernerrundfahrt. Bin zufrieden mit der Zeit die ich erreiche. Bin fast eine Minute schneller ohne ans Limit zu gehen. Jetzt aber schnell zurück der Regen ist im Anmarsch. Es reicht gerade zurück vor dem Regen!
Lyss, 26 Juli
Heute gehe ich nur ein wenig meine Beine drehen um sie von gestern zu lockern. Ich fahre bloss 45 Kilometer und nur flach. Ich habe in der Zwischenzeit 10'500 Kilometer erreicht auf dem Rennrad. Damit bin ich ganz zufrieden.
Lyss, 25 Juli
Mit dem Auto geht es Heute bis nach Andermatt. Nach dem aussteigen kriege ich sofort eine Gänsehaut, es hat nur 14 Grad! Noch eine Tasse Kaffee und ein "Gipfeli" und los geht es über den Oberalppass.
Schnell sind die tiefen Temperaturen vergessen, denn die Sonne und die Bewegung auf dem Rad heizen mir sofort ein wenig ein. Nach einer längeren schönen Abfahrt geht es rechts weg in den Anstieg auf den Lukmanierpass. Das Wetter ist in der Zwischenzeit ideal zum Radfahren. Auf dem Lukmanierpass ein Teller Teigwaren und weiter geht es mit der Abfahrt ins Tessin. In Biasca angekommen geht es rechts weg in Richtung Gotthardpass. In Airola genehmige ich mir schnell ein Eis vor dem Anstieg auf den Gotthardpass. Den ersten Teil über die Tremola wie immer sehr holperig. Oben angelangt geht es gleich weiter in die Abfahrt Richtung Andermatt.
Nach sechs Stunden Fahrzeit sitze ich wieder in dem selben Restaurant um etwas zu trinken und zu essen. Die Strecke war 156 Kilometer lang und hatte fast 3900 Höhenmeter. Es war wieder mal ein super Tag!
Lyss, 23 Juli
Start um 07:00 Uhr auf den Chasseral. Versuche die Kraft aus den Pyrenäen zu halten bis am 17. August für die Zürimetzgete. Es bleibt mir also nichts anderes übrig als Berge und nochmals Berge zu fahren. Fahre im Moment ein bis zwei Gänge grösser den Berg hoch. Der Puls und die Kraftanstrengung sind aber etwa die selben wie vorher. Jetzt muss nur noch der Puls in den oberen Bereichen (über 160) zurückkehren und dann geht am 17. August die Post ab!!! :-)
Am Abend noch eine zweite Trainingseinheit von 50 Kilometer. Ich fühle mich gut und hoffe, dass es noch einen Monat so bleibt!
Lyss, 22 Juli
Nach langer Zeit fahre ich meinen Arbeitsplatz wieder mal via Bielersee und Murtensee an. Die Beine drehen in den normalen Pulsbereichen sehr gut. In den oberen Pulsbereichen spüre ich die Pyrenäen noch und ich muss zu schnell wieder in die unteren Bereiche mit meinem Puls. Bin aber sehr zufrieden mit der Kraft die neu dazugekommen ist dank den vielen Anstiegen in den Pyrenäen.
Lyss, 20 Juli
Etwas flach mit einem kleineren Aufstieg. Also übers grosse Moos auf den Vully und um den Murtensee zurück. Bin im Augenblick ganz zufrieden mit meiner Form. Die Nase die mir die ganze Zeit läuft ist das einzige das mich im Augenblick ein wenig stört.
Lyss, 19 Juli
Zur Abwechslung ist wieder mal der Chasseral an der Reihe. Die Beine gehen immer besser und so schaut zu oberst gar keine so schlechte Zeit raus. Bin mir fast sicher, dass heute eine neue Bestzeit bis auf den Chasseral fällig gewesen wäre.
Lyss, 18 Juli
Heute geht es zur Erholung wieder mal direkt zur Arbeit und zurück. Also nur 50 Kilometer.
Lyss, 16 Juli
Start um 07:30 Uhr. Die Beine fühlen sich wie Blei an. Warum wohl? Glaube fast es waren ein wenig genug Höhenmeter. Als gleich noch einen oben drauf und nochmals über den Gurnigel um nicht aus der Übung zu kommen. Zum Schluss werden die Beine wieder ein wenig besser und ich fahre 128 Kilometer. Es fehlen mir nicht mehr viele Kilometer und ich knacke die 10'000 Kilometer Marke.
Lyss, 15 Juli
Muss meine Tour von heute ein wenig kürzen. Mir ist mein Sattel gebrochen und ich schaue noch schnell bei meinem Fahrradmechaniker rein. So werden es nur 65 Kilometer mit dem "Oltiger" und beim zurückfahren der Frienisberg.
Lyss, 14 Juli
Nach zwei Tagen der Erholung nehme ich mein Rad und fahre über den Gurnigelpass zur Arbeit. Die Beine sind noch nicht ganz erholt aus Frankreich. Ich bin aber zufrieden wie es geht. Ich fahre ein paar Kilometer mehr und am Schluss sind es 128.
Lyss, 13 Juli
Wollte eigentlich gar nicht auf das Velo. Nach dem Sturz meines Bruders vom Rad gehe ich noch schnell seinen Fahrradcomputer suchen. Leider ohne Erfolg. Ich fahre nur 20 Kilometer.
Lyss, 12 Juli
Nach einer Woche Frankreich und über 12'000 Höhenmeter fahre ich kurz nach meiner Ankunft nur ein wenig die Beine aus. Es werden 50 Kilometer und alles FLACH!!!!
Lyss, 11 Juli
Der Anfahrtsweg beträgt zirka 40 und 50 km. Den Mont Ventoux befahren wir demnach von Süden her.
Lyss, 10 Juli
Nun steht uns die letzte Pyrenäenetappe bevor. Aufstieg auf den Col de Chioula (1431m) (10 km / 830 Hm), Col de Coudons 883, Col du Linas 680, Col de Grès 406, Col de la Croix dessus 403, Col du Tribi 344, Col d‘Extrême 251. Die Strecke führt über Quillan, Couiza, Tuchan, Durban nach Portel-des-Corbières.
Lyss, 09 Juli
Col de la Core (1395m) und der Col de Port (1250m). Die ganze Tour führt durch eine sehr sehenswerte Landschaft.
Lyss, 08 Juli
Die Abfahrt vom Col Portillon (1320m) führt durch spanisches Hoheitsgebiet. Wir passieren an diesem Tag noch den Col de Mente (1349m) und den Col de Portet-d‘Aspet (1069m).
Lyss, 07 Juli
Col du Tourmalet (2115m) ist der höchste Pass unserer Tour. Durch eine landschaftlich sehr schöne Gegend fahren wir über die beiden Pässe Col d‘Aspin (1489m) und Col de Peyresourde (1569m)
Lyss, 06 Juli
16 km langen Aufstieg zum Col d‘Aubisque (1709m). Col du Soulor (1474m) Nach der Abfahrt erreichen wir Argèles-Gazost.
Lyss, 03 Juli
Ich entscheide mich ganz schnell um am Zeitfahren teilzunehmen des VC Lyss. Das Wetter macht was es will und ich hoffe die eine Stunde trocken nach Hause zu kommen. Ich erreiche mein Ziel und komme wieder trocken zurück. Es werden nur 20 Kilometer aber dafür ein paar intensive.
Lyss, 29 Juni
Ich fahre heute ein paar Höhenmeter und überquere vier mal den Frienisberg. Meine Beine sind schon noch ein wenig müde vom gestrigen MTB Rennen. Ich fahre 73 Kilometer was für heute reicht.
Lyss, 28 Juni
Heute werde ich mal wieder auf ein Bike steigen und ein Rennen von 40 Kilometer fahren. Mal schauen was es wird. Habe eine kleine Erkältung erwischt. Die Nase läuft schon den ganzen Tag. Start ist um 17:30 Uhr für den Inliner.
Mein Bruder kommt nach 36 Minuten und 17 Kilometer mit den Inlines in die Wechselzone. Der zweiter Bruder bringt mir den Chip für ans Bein und ab geht es. Ich fahre was die Beine hergeben. Leider erwische ich keine Gruppe die das Tempo hält das ich gerne fahren möchte. Auf dem Bike merke ich schnell, dass ich nicht sicher bin in den Kurven. Wie könnte ich auch, bin nur einmal im Jahr auf einem fremden Bike. In zwei Kurven benötige ich ein wenig Glück und ich erwische sie noch ganz knapp. Auf der Strecke hat es auch einen kurzen Abschnitt wo die Technik gefragt wäre. Da ich aber bereits mit dem falschen Gang in den Abschnitt fahre (Kette rechts) kommt es wie es kommen muss. Kein Sturz aber ich muss das Rad für ein paar Meter verlassen und zu Fuss gehen. Passiert mir zwei mal in der ersten Runde. In der zweiten Runde geht es besser und ich kann alles auf dem Rad passieren. Im Technischen Teil überholt mich ein Biker und ich traue meinen Augen nicht wie schnell man die Passage meistern könnte. Ich fahre ja auch Strassenrennen und keine MTB Rennen! Auf der Fläche hole ich ihn wieder ein und lasse ihn auch stehen. Ich arbeite mich vom 20 Rang auf Rang 11 vor. Jetzt kommt noch mein zweiter Bruder zum Einsatz und er läuft 10 Kilometer in 49 Minuten. Wir belegen den 19 Rang von 85 Teams in unserer Kategorie. Mit ein wenig mehr Training gewisser Herren wäre eine bessere Klassierung möglich gewesen :-).
Lyss, 27 Juni
Das heutige Training ist schnell erzählt. Ich fahre über Münchenbuchsee und Zollikofen auf die Arbeit. Zurück durch den Bremgartnerwald, Innerberg, Aarberg nach Lyss. Es werden 56 Kilometer.
Lyss, 25 Juni
Fahre mit dem Velo zur Arbeit. Den Rückweg benutze ich um mich einzufahren für das letzte Kriterium in Lyss.
Die erste Sprintwertung fahre ich nicht mit da die ersten drei Plätze bereits von den Frauen belegt wurden. Die zweite Wertung fahren mir meine zwei Clubkollegen an und ich entscheide sie für mich. Ich fahre danach mit zwei anderen Fahrern aus dem Feld. Ich gewinne eine weitere Wertung bevor wir von einer weiteren Gruppe eingeholt werden. Ich gewinne eine weitere Wertung und klassiere mich noch zwei mal auf dem 3 Rang. Die Punkte sollten nun reichen um das Gesamtklassement zu gewinnen. Ich fahre noch zwei Sprints für einen der Klubkollegen an.
Leider ist Henry Weder der die Rangliste erstellt seit Samstag im Spital (ich wünsche Ihm auf diesem Wege gute Besserung und baldige Genesung!). Somit gab es kein richtiges Ende der Abendrennen 2003, was ich persönlich sehr schade fand.
Lyss, 25 Juni
Fahre mit dem Velo zur Arbeit. Den Rückweg benutze ich um mich einzufahren für das letzte Kriterium in Lyss.
Die erste Sprintwertung fahre ich nicht mit da die ersten drei Plätze bereits von den Frauen belegt wurden. Die zweite Wertung fahren mir meine zwei Clubkollegen an und ich entscheide sie für mich. Ich fahre danach mit zwei anderen Fahrern aus dem Feld. Ich gewinne eine weitere Wertung bevor wir von einer weiteren Gruppe eingeholt werden. Ich gewinne eine weitere Wertung und klassiere mich noch zwei mal auf dem 3 Rang. Die Punkte sollten nun reichen um das Gesamtklassement zu gewinnen. Ich fahre noch zwei Sprints für einen der Klubkollegen an.
Leider ist Henry Weder der die Rangliste erstellt seit Samstag im Spital (ich wünsche Ihm auf diesem Wege gute Besserung und baldige Genesung!). Somit gab es kein richtiges Ende der Abendrennen 2003, was ich persönlich sehr schade fand.
Lyss, 23 Juni
Habe in den letzten Tagen genug Kilometer trainiert und so wurden es heute Morgen nur deren 39. Sicher keine falsche Entscheidung vom Gefühl meiner Oberschenkeln.
Lyss, 22 Juni
Durchs grosse Moos führt die Tour über den Vully. Rund um den Murtensee und via Kerzers und Kallnach wieder zurück nach Lyss. Habe ein wenig müde Beine. Ich versuche in den nächsten zwei Tagen meine Beine zu schonen um am Mittwoch das letzte Abendrenne gut über die Bühne zu bringen und wenn möglich den Sieg für mich einzufahren.
Lyss, 21 Juni
Start um halb acht Uhr. Wir fahren alle zusammen bis Yverdon in einem lockeren Tempo. In Yverdon trennen wir uns für kurze Zeit. Die schnelleren fahren über einen kleinen Hügel während die anderen flach am See entlang fahren. Wie es so ist, wird am Hügel ein wenig zur Sache gegangen um den Puls mal nach oben zu bringen. Kurz vor Estavaier le Lac hat es noch mal eine kleine aber giftige Steigung wo der Puls nochmals kurz nach oben schnellt.
Auf dem Rückweg trennt sich die Gruppe und die schnelleren fahren alleine nach Hause. Durchs grosse Moos finde ich einen guten Tritt und es geht mit 38 Km über längere Zeit in Richtung Lyss. Die Tour endet mit 156 Kilometer.
Lyss, 20 Juni
Gestern im Trainerkurs (Eishockey) haben wir ein wenig Fussball gespielt. Meine Oberschenkel sind heute wie Blei. Die Schläge beim Laufen sind sie einfach nicht mehr gewohnt.
Aus Ärger über meine schmerzende Beine fahre ich den Chasseral hoch. Obwohl sie schmerzen geht es relativ gut den Berg hoch.
Morgen um halb acht will ich mit dem VC um die 3 Seen fahren. Ich werde mich sicher zurückhalten um die Beine wieder für Mittwoch in Ordnung zu bringen.
Lyss, 18 Juni
Heute das zweit letzte Abendrennen. Ich führe immer noch mit fast 20 Punkten Vorsprung. Es wird nach langer Zeit wieder mal ein schnelles aber anstrengendes Rennen. Der Schnitt liegt bei 42 Km. Ich versuche jedem der gut rollen kann anzuhängen um vielleicht weg zu kommen aus dem Feld. Auch in den Sprints versuche ich ein Wort mitzureden um meine Punkte zu verbessern. Ich merke aber, dass mir im Augenblick in den Sprints das Stehvermögen noch fehlt. Die schnellen Beine sind aber sonst wieder vorhanden auf den ersten paar Meter.
Bin heute ein wenig von meinen zwei Clubkollegen enttäuscht. Wir sprechen seit drei bis vier Wochen davon, wie schön es wäre, wenn mal ein eigener Fahrer (Lysser) die Rennen hier in Lyss gewinnen könnte. In den sieben Kriterien ist mir bis jetzt nur ein einziger Sprint angezogen worden. Hinzu kommt heute, die Einholung durch das Feld nach fünf Runden unter Mithilfe eines Clubkollegen.
Ich werde im letzten Rennen sicher meine Taktik ändern und meine Augen auch auf andere Fahrer werfen.
Lyss, 17 Juni
Um mich vorzubereiten auf das Rennen von Mittwochabend fahre ich eine lockere kleine Runde durchs grosse Moos.
Lyss, 16 Juni
Seit langem fahre ich wieder die Strecke rund um den Bieler- und Murtensee zur Arbeit. Ich bin fast sicher, dass sich meine Beine wieder erholt haben. Fahre ohne in den roten Bereich zu kommen einen Schnitt von 31 Km. über die 98 Kilometer.
Lyss, 15 Juni
In diesem Jahr fahre ich jetzt schon das zweite mal über die Lueg. Ich wähle einen anderen Anfahrtsweg um Abwechslung in die Sache zu bringen. Die Steigung zur Lueg fahre ich in einem unteren Bereich hoch um die Beine weiter zu schonen. zum Schluss habe ich 112 Kilometer.
Lyss, 14 Juni
Wieder mal meine Runde um den Murtensee. Meine Beine fühlen sich eigentlich ganz gut an.
Lyss, 12 Juni
Start bei super Wetter. Es ist immer noch sehr heiss. Heute haben wir Rekord Temperaturen erreicht, 36 Grad. Am Berg, Grenchen Richtung Romont ist dies deutlich zu fühlen. Der Schweiss läuft die Arme runter und dies in einer Menge wie schon lange nicht mehr. In Richtung Orvin ziehen die ersten dunklen Wolken auf und ich biege links ab und fahre über Biel wieder nach Hause. Es werden 64 Kilometer.
Lyss, 11 Juni
Die Nase läuft ein wenig. Jetzt kann ich mir auch den Druck in meinen Waden von gestern besser erklären.
Heute Nachmittag noch einen Besuch beim Coiffeur und ein wenig schlafen. Jetzt hoffe ich auch mit laufender Nase bereit zu sein fürs Abendrennen.
Bin in ein kleines Formloch gefahren. Obwohl sich die Beine besser anfühlen als noch am letzten Mittwoch komme ich nicht auf meine Endgeschwindigkeit. Auch das Stehvermögen im Sprint fehlt mir im Augenblick. Habe dieses mal wohl ein Streichresultat eingefahren.
Vor dem Rennen führe ich die Gesamtwertung noch mit ca. 20 Punkten Vorsprung an. Jetzt bleiben mir nur noch zwei Versuche es besser zu machen und die 22 Punkte aus dem ersten Abendrennen zu verbessern. Von den acht Rennen zählen die fünf besten zur Wertung. Die restlichen drei werden gestrichen.
Lyss, 10 Juni
Training mit dem VC. Ich fahre nicht die ganze Tour mit um noch ein paar Sprintübungen für mich zu fahren. Habe den ganzen Nachmittag einen Druck in den Waden.
Lyss, 09 Juni
Start um 07:50 Uhr. Es ist noch kühl und richtig schön um Rad zu fahren. Es herrscht schon seit ein paar Tagen eine grosse Hitze. Die Beine haben sich recht gut erholt und ich fahre locker den Gurnigel hoch. Es werden 136 Kilometer und die braunen "Rändli" kommen immer besser zur geltung an den Armen und Beinen.
Lyss, 08 Juni
Die Beine haben sich wieder ein wenig erholt und ich fahre kurze 40 Kilometer. Ein paar Sprintübungen bringe ich auch hinter mich (Welch Wunder, es sind die ersten in diesem Jahr).
Lyss, 05 Juni
Grimselpass-Furkapass-Sustenpass. Start in Innertkirchen um 08:30 Uhr. Die Temperaturen liegen bereits um 18 Grad.
Nach etwa 2 1/4 Stunden stehe ich auf dem Grimselpass. Das einzige was jetzt noch kalt ist, ist der Wind. Abfahrt nach Gletsch und den Furkapass hoch.
Nach guten 3 Stunden stehe ich oben auf dem Furkapass. Es herrschen 25 Grad in der Sonne. Solche Temperaturen habe ich auf der Furka noch nie erlebt. Die lange aber schöne Abfahrt nach Andermatt. In einer Bäckerei in Andermatt zur Stärkung ein Mineralwasser und ein Nussgipfel. Weiter den Berg hinunter bis zum Aufstieg zum Sustenpass.
Ca. 6 Kilometer vor dem Pass fahre ich in eine Krise. Ich rette mich nur noch über den Pass. In der Abfahrt nach Innertkirchen habe ich Glück und kann ein Sturz nur ganz knapp verhindern. Fahre in einen Strassenflick aus Gummi. Mein Rad beginnt auf dem Gummi zu rutschen.
Ich habe mir jetzt fest vorgenommen, einige Tage ein wenig kürzer zu treten mit dem Trainingpensum um meinen Beinen eine kleine Erholungspause zu gönnen. Nächsten Mittwoch am Kriterium will ich wieder ein paar Punkte mehr einfahren als letzten Mittwoch.
Lyss, 04 Juni
Im ersten Sprint spüre ich bereits wie sich meine Beine übersäuern. Ich gehe noch in ein paar Sprints mit. Mehr aber nur im Kopf, denn meine Beine wollen nicht so wie ich es gerne möchte. Ein langer selber angezogener Sprint gewinne ich noch aber die Ziellinie die ich sonst ohne Probleme erreiche, will einfach nicht näher kommen. Eine Pause würde meinen Beinen sicher nicht schaden!
Lyss, 03 Juni
Habe mich für die Arbeit abgemeldet. Ich fahre am Morgen lockere 58 Kilometer im wissen heute Abend noch mit dem VC Lyss zu trainieren.
Im Training kann ich es nicht lassen am Berg den ersten einzuholen. Ich spüre wie sich meine Oberschenkel verhärten. Bin mir sicher wieder mal zu viel trainiert zu haben um morgen Abend im Abendrennen gute Beine zu haben. Ich fahre 120 Kilometer.
Lyss, 01 Juni
Ich starte um 12:00 Uhr alleine zu einer Tour über die Lueg und zurück über Limpach. Die Beine sind noch ein wenig angeschlagen von der gestrigen Tour. Ich fahre 96 Kilometer und treffe nach 3 Stunden 17 Minuten wieder in Lyss ein.
Lyss, 31 Mai
Um 08:00 Uhr treffen wir uns (8 Personen) im Grien um eine Tour in Frankreich zu fahren. Nach einer Anfahrt mit dem Auto von ca. 1 Stunde geht es los mit einer steilen Abfahrt und einer Höhendifferenz von ca. 600 Meter. Das Wetter bleibt den ganzen Tag schön und warm. Die ersten 80 Kilometer fahren wir für ein paar am oberen Limit. Wir legen die Strecke mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 35 Kilometer zurück. Nach 140 Kilometer ist der Schlussaufstieg nicht ohne und alle sind froh wieder beim Ausgangspunkt einzutreffen. Ich fahre heute 148 Kilometer.
Lyss, 29 Mai
Ein weiteres mal über den Chasseral mit sechs Clubkollegen. Via St. Immer und Biel wieder zurück nach Lyss. Beine sind immer noch schwer und ich halte mich im Aufstieg zurück.
Lyss, 28 Mai
Auch vor dem heutigen Abendrennen war ich eine gute Stunde im Bett um zu schlafen. Danach Einfahren wie gewohnt und der Start um 08:30 Uhr zum Kriterium. Heute reichte es nur zu drei Siegen und zwei dritten Plätzen in den Sprints. Die Beine waren besser als gestern, aber immer noch spüre ich die Nachwirkungen vom Sonntag. In der Gesamtwertung fahre ich im Augenblick ganz vorne mit. Ich hoffe, dass es so weiter geht und ich am Schluss der Serie einen guten Platz für den VC Lyss erreichen kann. Strecke von heute 78 Kilometer.
Lyss, 27 Mai
Eine Runde mit Agathe von 113 Kilometer. Die Beine haben doch ein wenig mehr gelitten als ich angenommen habe von Sonntag.
Lyss, 25 Mai
Treffpunkt in Lyss ist um 13:30 Uhr mit einem Clubkollegen. In Aarberg treffen wir noch die Agathe die sich bereiterklärt hat mich im Rennen zu verpflegen. Weiter geht es mit dem Rad nach Wileroltigen wo die Kantonal Bernischen Strassenmeisterschaften durchgeführt werden.
Nach dem fassen der Startnummern will ich noch schnell meinen Lenker besser richten da mir die Bremshebel ein wenig zu tief liegen. Bingo, beim anziehen der oberen Schraube ziehe ich das Gewinde zum Vorbau heraus.......
Ich schreibe das Rennen bereits ab und organisiere ein Auto um nach hause zu kommen. Ein Zuschauer gibt mir den Tipp die untere Schraube zu lösen und die obere ganz hinein zu schrauben und danach mit der unteren Schraube den Lenker fest zu ziehen. Welch Wunder, es klappt und das Rennen ist gerettet.
Start um 14:04 Uhr zum Rennen. Bis zur elften Runde halte ich (manchmal mit biegen und brechen) an der Spitze mit. Die zwei Elitefahrer N. Aebersold (Phonak) und C. Montgomery (GS Schaller) lösen sich danach vom Feld und fahren ihr Rennen. Was mich am Ende mehr ärgert ist, als sich vier Runden vor Schluss nochmals drei weitere Fahrer davonmachen. Den Sprint des Feldes gewinne ich und werde somit sechster in diesem Rennen.
Ich bin im grossen und ganzen mit diesem Rang zufrieden obwohl noch ein wenig mehr drin gelegen wäre. Tagespensum von 136 Kilometer.
Lyss, 24 Mai
Um 13:30 Uhr Abfahrt mit dem VC Lyss um mich Einzufahren für das Rennen von morgen Sonntag. Vorgesehen sind so ca. 45 bis 50 Kilometer mit 5 Minuten im Entwicklungsbereich.
Zum Schluss sind es 78 Kilometer mit ein wenig Wellblech (hoch und runter) darin. Ich hoffe, dass ich nicht zu viel gemacht habe für das morgige Rennen.
Lyss, 23 Mai
Fahre mit dem Rad zur Arbeit mit einem kleineren Umweg. Ich fahre locker da ich am Sonntag in Wileroltigen die kantonalen Strassenmeisterschaft mit den Amateuren bestreiten werde. In den kleinen Anstiegen fühle ich, dass ich ein wenig schwere Beine habe. Ich fahre 77 Kilometer.
Morgen werde ich den VC Lyss auf seiner Tour ein wenig begleiten und mich ca. 1 1/2 Stunden einfahren für Sonntag.
Lyss, 22 Mai
Ich fahre mit dem Rad auf direktem Weg nach Bern auf die Arbeit. Ich lockere meine Beine ein wenig und geniesse die Fahrt. Die Beine brauche ich am Sonntag wieder am Rennen in Wileroltigen (kt. Srassenmeisterschaft mit den Amateuren). Ich fahre heute 50 Kilometer.
Lyss, 21 Mai
Am Nachmittag war ich noch eine Stunde im Bett um zu schlafen. 17:45 Uhr Einfahren wie jeden Mittwoch mit Agathe. Habe ein wenig Mühe meine Beine aus dem schlaf auf das Rad zu bringen.
Kurz nach dem Start zum Rennen ist mir aber schnell bewusst, das die Beine jetzt da sind und es los gehen kann. Den ersten Sprint holen sich die fünf Frauen noch unter sich. In den übrigen neun Sprints hole ich mir 4 mal den ersten Rang und 2 mal den dritten Rang. Beim letzten Sprint macht der Fahrer vor mir leider einen Schwenker und ich muss kurz abbremsen. Es fehlen mir am Schluss ca. 10 Meter und ich hole mir einen der 2 dritten Ränge der doppelt zählt da es der letzte Sprint des Tages ist (Ich wollte den letzten Sprint eigentlich gewinnen da mein Sohn Tim heute als Zuschauer anwesend ist). Gemäss meiner Rechnung habe ich heute Abend am meisten Punkte gesammelt und das heutige Kriterium für mich entschieden. Das nächste mal schaue ich mir mal das Zwischenresultat der Gesamtwertung an. Im ganzen fahre ich heute 65 Kilometer.
Lyss, 20 Mai
Kalt, Regen und nass, Sonne und trocken. Da ich nicht genau einschätzen kann was das Wetter heute will, gibt es nur ein Training mit dem VC Lyss am Abend. Zum Abschluss ein guter Sprint um mich auf das morgige Kriterium einzustimmen. Mit einer Geschwindigkeit von über 60 Km überhole ich die Autos auf der Hauptstrasse. Meine Beine fühle sich gut an und ich bin bereit morgen ein paar gute Sprints auf die Strasse zu bringen.
Nach kurzen aber zum Teil intensiven 48 Kilometer treffen wir in Lyss ein. Jeder ist froh, wenigstens diese Kilometer im trocken zurückgelegt zu haben.
Lyss, 19 Mai
Gemäss Wetterprognose soll es am Nachmittag Nass (Gewitter) werden und starke Sturmböen haben. Ich beschliesse mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Eine kleine Schlaufe um den Bieler- und Murtensee ergeben eine Anfahrt von 95 Kilometer. Ich nehme mein Halbtags mit, damit ich nach dem Feierabend und es das Wetter nicht zulassen sollte den Zug nehmen kann.
Lyss, 18 Mai
Um die Höhenmeter von gestern zu ergänzen nehmen Agathe und ich wieder mal den Chaumont. In Aarberg treffen wir noch ein weiteres Clubmitglied des VC Lyss auf dem Rad. Er macht eine Wende und begleitet uns auf der heutigen Tour. Kurz vor dem Pass schalte ich mal zwei Gänge höher und trete ein wenig stärker in die Pedale. Ich staune jedes mal über Agathe. Sie bleibt noch eine Weile an meinem Hinterrad bevor Sie abreissen lassen muss. Ich habe keine Ahnung wo diese Frau diese Power hernimmt. Danach geht es via Orvin und Biel wieder nach Lyss zurück. Wir beenden die Tour mit 93 Kilometer.
Lyss, 16 Mai
Die Zeit ist knapp heute und somit wird der Frienisberg wieder mal um ein paar Millimeter abgerundet. Nach ca. 68 Kilometer reicht es mir.
Lyss, 15 Mai
Agathe und ich starten um 15:15 Uhr. Heute ist es wieder ziemlich frisch wie auch gestern schon. Der Thermometer zeigt nur 16 Grad. Bin auf alle Fälle froh wenn es wieder wärmer wird.
Wir kommen sehr gut voran und treffen nach vier Stunden und 120 Kilometer wieder in Lyss ein. Noch schnell etwas essen und schon ist es Zeit um zu schlafen. Seit zwei Wochen schiebe ich Frühdienst, was bedeutet jeden Tag um 05:00 Uhr aufzustehen. Kann dadurch gut Trainieren am Nachmittag aber das immer frühe aufstehen geht mit der Zeit an die Substanz.
Lyss, 14 Mai
Nach 30 Kilometer Einfahren geht's ans Abendrennen. Den ersten Sprint hole ich mir eigentlich ganz "locker". Vor der zweiten Sprintwertung fährt ein Clubkollege von mir vorne weg. Zu zweit stehen wir ein wenig auf die Bremse. Im Sprint hole ich mir den zweiten Platz. Danach folgt noch ein vierter und fünfter Rang bevor wir uns zu viert aus dem Feld verabschieden. Auch dort hole ich mir mal den ersten mal den zweiten und zwei mal den dritten Rang. Ich bin zufrieden wie ich im Augenblick fahre. Es freue mich riesig, dass die vielen Trainingskilometer langsam etwas bewirken.
Für morgen haben Agathe und ich vor über den Binzberg zu fahren.
Lyss, 13 Mai
Training mit dem VC Lyss. Da das Wetter alles andere als gut ist, stehen ganze vier Nasen an unserem Besammlungspunkt. Wir fahren in Richtung Biel. In Twann gehts die Twannbachschlucht hoch und über Lignières, Erlach, Walperswil und Kappelen zurück nach Lyss. Ich habe heute einiges weniger gemacht als letzten Dienstag und hoffe so für morgen Mittwoch (Abendrennen Lyss) bessere Beine zu haben. Wir fuhren 58 Kilometer.
Lyss, 11 Mai
Start um acht Uhr. Nach 6 Stunden und 38 Minuten treffe ich wieder in Lyss ein und legte dabei eine Strecke von 193 Kilometer zurück über den Jaun. Am Morgen sah es noch nach Regen aus und ich verzichtete auf Sonnencreme. Es blieb aber den ganzen Tag schön. Dafür fing ich mir einen kleinen Sonnenbrand an den Waden ein.
Lyss, 10 Mai
Eine Runde mit Agathe auf der anderen Seite des Frienisberg. Ich kenne den Weg, aber nicht all die Namen der Ortschaften an denen wir vorbei geradelt sind. Wir fahren 80 Kilometer.
Lyss, 09 Mai
Es sieht immer wieder aus als würde es in der nächsten Zeit gleich anzufangen mit dem Regen. Als ein Loch mit Sonnenschein kommt, setze ich mich sofort aufs Velo. Nach kurzer Fahrt in Richtung Frienisberb, bemerke ich die schwarzen Wolken die am anrücken sind. Oben auf dem Berg angekommen, sofort nach unten und in die Pedale getreten. Ich hoffe vor dem Regen wieder zu Hause zu sein. Etwa fünfzig Meter vor der Haustür Beginnt es mit dem Regen. Glück gehabt.... Es wurden leider nur 38 Kilometer
Lyss, 07 Mai
Eine gute Stunde Fahre ich mich ein. Es werden im heutigen Kriterium 20 Runden gefahren à 1,8 Kilometer. Bei den ersten Sprints sind die Beine der letzten Tage gut spürbar. Nach etwa sechs Runden setzen sich zwei Fahrer nach vorne ab. Zwei Runden später schliesse ich mit einem weiteren Fahrer zur Spitze auf. Zu viert fahren wir ein paar Wertungen. Danach schliessen zwei weitere Fahrer auf. Gleichzeitig verabschiedet sich einer aus unserer Gruppe nach vorne. Am Schluss bin ich mit dem Rennen ganz zufrieden, im wissen eigentlich zu viel trainiert zu habe.
Lyss, 06 Mai
Ich fahre Richtung Ins über den Vully und über Murten Aarberg zurück. Ich geniesse den Tag obwohl meine Beine und ich selber sehr müde sind. Am Abend habe ich noch Training mit dem VC Lyss. Wie kann es anders sein es wird die selbe Tour vorgeschlagen die ich bereits am Nachmittag gefahren bin. Am Vully angekommen geht es los. Habe mir vorgenommen langsam hochzufahren. Ich kann mich aber nicht ganz zurückhalten und gebe auch ein wenig Gas. Im Restaurant in Lyss angekommen habe ich 148 Kilometer zurückgelegt. Habe sicher viel zu intensiv trainiert für das erste Abendrennen morgen in Lyss.
Lyss, 05 Mai
Bereits beim Start fühle ich ein paar Tropfen Regen und so entscheide ich mich den Frienisberg ein wenig zu quälen. Hoch, runter, hoch, runter und wieder hoch. Ich komme auf 83 Kilometer mit ein paar wenigen Höhenmeter. Die Wolken haben sich übrigens verzogen und die Sonne scheint zwischendurch. Gut für meine "Radfahrerrändli"....
Lyss, 04 Mai
Um den Beinen ein wenig Schmerzen zu bereiten fahre ich (wieder mal mit Agathe) den Chasseral heute gleich nochmals. Diesmal aber nicht auf der selben Seite runter sondern über St. Imer. Damit erreiche ich eine Strecke von 93 Km.
Mit der Sonne die langsam an Kraft gewinnt, kommen auch die ersten kleinen "Rändli" zum Vorschein. So kann es weitergehen damit ich schon bald ans "Rändli" pflegen denken kann...:-)
Lyss, 03 Mai
Heute will ich wieder mal ein paar Meter in die Höhe fahren. Ich starte um 16.00 Uhr auf den Chasseral und erreiche das Restaurant nach 1.49 Std. Obwohl ich nicht losgefahren bin um eine Bestzeit zu erreichen, schaffe ich eine Zeit die fünf Minuten schneller ist als meine Bestzeit aus dem letzten Jahr. Jetzt bin ich mir sicher, dass die Vorbereitung auf die Berner Rundfahrt nicht ganz falsch war. Habe wohl einfach den Tag nicht getroffen den ich benötigt hätte. Es werden heute 83 Km.
Lyss, 01 Mai
Ich starte mit Agathe um 14:15 Uhr vom Innerberg aus in Richtung Lyss und dann um die drei Seen (Bieler-, Murten- und Neuenburgersee). Nach etwa 130 Km. ist mir nicht mehr so wohl wie es sein sollte. Habe vielleicht zu wenig getrunken. In Kallnach rechts und noch den Oltiger hoch bis wir wieder im Innerberg eintreffen nach 164 Kilometer.
Ich bin über das Wasser und die Teigwaren die mir Agathe aufstellt schön froh.... Manchmal frage ich mich wo die Agathe diese Power hernimmt und all die Kilometer mit mir, die nicht immer die langsamsten sind einfach so wegsteckt!
Lyss, 28 April
Habe mir vorgenommen heute den Chasseral das erste mal zu überqueren und via Saint Imier zurück nach Lyss zu fahren was einer Strecke von ca. 94 Kilometer ergeben würde.
Da es nach Regen ausschaut ändere ich meinen Plan und fahre Richtung Grenchen. Via Romont, Orvin, Evilard wieder zurück nach Lyss. Es werden ein paar Kilometer weniger (83).
Als Anmerkung, es kam kein Regen.....
Lyss, 27 April
Fahre 56 Km. um die Beine zu bewegen und meinen Kopf bei Agathe ein wenig zu leeren. Ein ganz grosses Danke Agathe!
Lyss, 26 April
Habe nicht sehr gut geschlafen. Bin wohl zu sehr nervös. Nach dem Einfahren kann ich noch nicht einschätzen wie sich meine Beine bewegen werden.
Start um 13:00 Uhr zu den vier Runden. Es Regnet immer wieder mal. Die Strasse ist glitschig und nach ca. 10 Km. lege ich mich unsanft auf die Strasse. Ich kämpfe mich wieder ins Feld zurück. Nach einer gewissen Zeit machen sich die Sturzverletzungen bemerkbar. Dazu kommen starke Krämpfe in beiden Beinen. Bei der zweiten Zieldurchfahrt meldet der Spieker einen Rückstand von einer Minute auf das Spitzenfeld. Es hat keinen Sinn mehr, da ich meine Krämpfe nicht mehr aus den Beinen bringe. Ich gebe nach 56 Km (2 Runden). mein erstes Rennen auf.
Jetzt kenne ich das Gefühl von starken Krämpfen. In all den Sportarten die ich bis anhin betrieben habe, hatte ich noch nie einen Krampf.
Schade! Ich werde aber deswegen weiter an mir arbeiten und trainieren und es werden sich wieder Tage ergeben in denen ich ein gutes Rennen fahren werde.
Lyss, 25 April
Zur Vorbereitung fahre ich eine Runde also 28 Km. des morgigen Rennens. Ich fühle mich gut und fahre den Hungerber hoch in 3 1/2 Min. Meine Beine sind gut und ich bin mir sicher, ich werde morgen ein gutes Rennen fahren.
Lyss, 23 April
Konnte mein neues Velo zum ersten mal testen. Bis auf den Lenker der noch ausgetauscht werden muss, fühlt es sich gut an. Wollte eigentlich eine grössere Runde (es wurden nur 30 Km) fahren. Da die Sitzposition noch nicht ganz genau Stimmt und so die Muskeln ein wenig anders belastet werden, blieb es bei einer kleineren Runde um die Beine zu schonen für Samstag. Die Rundfahrt rückt immer näher. Die Nervosität steigt jetzt jeden Tag ein wenig, was kein schlechtes Zeichen sein muss. Ich mache mir fast ein schlechtes Gewissen so wenig auf dem Velo gesessen zu sein diese Woche wegen des Rennens. Werde dies nach der Rundfahrt in der nächsten Woche so gut es geht korrigieren und Kilometer abspuhlen.
Lyss, 22 April
Habe mein Krafttraining nachgeholt das gestern Buchstäblich ins Wasser gefallen ist. Eine Strecke von 60 Kilometer davon 30 Minuten Kraft. Trittfrequenz zwischen 35 und 40 im Pulsbereich von ca.135. Dazu konnte ich mein neues Rad holen (das alte/neue ist jetzt im Service für Samstag) nach dem Training. Auf dem kurzen Heimweg haben mir schon diverse Sachen nicht gepasst (Lenker, Sattel und sonst noch kleine Dinge). Werde wohl heute Abend noch ein wenig am neuen Fahrrad rumschrauben und morgen meine erste kleine Tour darauf machen. Im Bielertagblatt war noch eine Beilage über die Rundfahrt. Jetzt kenne ich bereits meine Startnummer. Es ist die Startnummer 152. Bin mir bereits nicht mehr sicher ob gesundheitlich alles in Ordnung ist. Wenn ich Pech habe bin ich genau am Samstag krank. Sch.....
Lyss, 21 April
Pech gehabt! Gemäss Wettervorhersage sollte es am späten Nachmittag zu regnen beginnen. Der Start wird also vorverlegt auf 11:30 Uhr. Bereits nach einer halben Stunde fahre ich im Regen. Wer der Vorhersage glaubt ist selber schuld....!
Es regnet nicht lange. Genug aber um die Strasse so unter Wasser zu setzen, dass sie nicht mehr abtrocknet bis zum Schluss der Trainingseinheit. Fahre noch mal die Bergwertung die am Samstag viermal passiert wird. Habe ein recht gutes Gefühl dabei. Kaum zu Hause nach nur 63 Kilometer, beginnt die Sonne zu scheinen bis spät in den Abend hinein. Was soll man da noch schreiben? Was ich jetzt noch hoffe, ist das ich mich nicht noch erkälte oder mich jemand mit einer solchen ansteckt.
Lyss, 20 April
Nach zwei Ruhetagen in denen ich mein Rad nicht berührt habe beginnt ein wenig harzig in meinen Beinen. Nach einer längeren Einrollphase geht es immer besser. Fahre eine neue Runde die mir Agathe zeigt und den Namen "Büffelrunde" trägt. Am Schluss habe ich 82 Kilometer auf dem Tacho und beende mein Training zufrieden.
Lyss, 17 April
Wieder ein wunderschöner Tag um aufs Rad zu sitzen. Ich fahre mit Agathe in Richtung Neuchatel und über den Chaumont. Die Temperaturen auf 1200 Meter sind um einiges frischer als unten auf Seehöhe. Weiter geht es über Orvin und Biel via Aarberg Hoch in den Innerberg. Die erste Stärkung, Teigwaren mit "Bärlauchsauce" gibt es bei Agathe zu Hause (war köstlich...). Jetzt noch nach Hause und unter die Dusche. Heute war wieder ein super schöner Trainingstag!
Lyss, 16 April
Habe mir vorgenommen ein Kompensationstraining einzulegen. Fahre mit dem Rad zur Arbeit und zurück (50 Km.) mit einer niedrigen Pulsfrequenz von ca. 120.
Lyss, 15 April
Ein super schöner Tag zum Radfahren. Bin verabredet für eine Tour mit Agathe. Die regelmässigen Leser wissen, dass ich sie in Milano Marittima kennen gelernt habe. Wir bewältigen zusammen die Strecke von 73 Kilometer mit einer kleinen Steigung.
Um 18:30 Uhr geht's ins erste Training in dieser Saison mit dem VC Lyss. Wir fahren ein gutes Tempo in der Gruppe 1. Am Ende ergeben sich noch 52 Kilometer und für mich ein Tagespensum von 125 Kilometer. Ich fühle mich gut und bin mit meiner momentanen Form zufrieden.
Lyss, 14 April
Nach zwei Wochen Ferien und meinem ersten Arbeitstag, hatte ich nicht lange Zeit um zu trainieren.1 3/4 Std. was 52 Kilometer ergab. Davon 15 Minuten mit hoher Trittfrequenz und 20 Minuten Kraftausdauer. Morgen wird es ein bisschen mehr.....
Lyss, 13 April
Habe die Absicht nicht zu fahren am Sonntag nicht eingehalten, 102 Kilometer. Ab jetzt wird ungefähr die Vorbereitung einhalten wie letztes Jahr für die Berner Rundfahrt. Hatte damals einen guten Tag. Bis zur Rundfahrt habe ich wieder ca. 4600 Kilometer wie letztes Jahr (4500 Km) obwohl ich 20 Tage später mit dem Training begonnen habe.
Milano Marittima, 11 April
Die Prognose war richtig und es hat gestern den ganzen Tag geregnet. Heute ist der letzte Tag des Trainingslager und es wird nochmals eine grosse Tour gefahren. Es ist kühl und feucht. Drei Pässe hoch und runter. Davon zwei im roten Bereich (schnauf, schnauf.... :-) ). Am Ende der Ausfahrt zeigt der Tachometer 173 Kilometer. Ich bin mit dem Trainingslager zufrieden und hoffe von dieser Grundlage lange zehren zu können. Jetzt wird mein Rad bis Montag in eine Ecke gestellt (Habe im Augenblick genug davon). Ich ziehe den Samstag (Rückreisetag) und den Sonntag wohl als Ruhetag ein.
Milano Marittima, 09 April
127 Kilometer wurden zurückgelegt. Jeder Anstieg wurden unter leiden genommen. Meine Beine waren schwer und fühlten sich an als wären sie aus Blei. Ich stelle aber fest, dass ich nicht alleine leide. Den restlichen vier Gruppenmitglieder die gestern mitgefahren sind geht es wohl nicht besser als mir. Gemäss Wettervorhersage solle es morgen regnen. Ich muss eingestehen, es wäre mir fast egal.... warum kann ich mir fast nicht erklären :-)
Milano Marittima, 08 April
Beim Blick aus dem Hotelzimmerfenster, sehe ich auf den Pfützen eine Eisschicht und auf den Autodächern eine kleine Schneeschicht. Die Temperatur liegt bei -1 Grad. Beim Start um 10 Uhr hat es aber bereits 4 Grad. Der Tag wird immer schöner und die höchsten Temperaturen liegen bei 17 Grad. Heute hat sich eine gute Gruppe ergeben und wir kommen sehr gut vorwärts. In den Anstiegen wird in die Pedale gedrückt und es beginnt ein wenig zu brennen in den Beinen. Die zwei Attacken zum Schluss des zweiten Anstieges kann ich gut kontern. Ich habe ein sehr gutes Gefühl und ich glaube meine Form ist nicht mehr sehr schlecht. Es werden heute 140 Kilometer.
Milano Marittima, 07 April
Der Tag beginnt schön mit Bewölkungen in den Bergen. Wie näher wir den Bergen kommen um so besser sehen wir, dass es strichweise noch aus den Wolken schneit. Es wird immer kälter. Auf dem Rückweg fahren wir in eine richtige Schneefront hinein. Es schneit nun so stark wie bei uns im tiefsten Winter nicht. Wir legen noch 20 Kilometer im starken Schneetreiben zurück. Ich bin froh nach 97 Kilometer wieder im Hotel zu sein und mich ein wenig aufzuwärmen unter der Dusche.
Milano Marittima, 06 April
Im Hotel gab es einen Wechsel der Gäste. Beim Start sind wir elf Personen in der Gruppe 1. Nach einem lockeren einfahren von 35 Kilometer kommt der erste kleinere Aufstieg. Ab jetzt wird nur noch getestet wer in diese Gruppe passt und wer nicht. Es wird bei fast jedem Aufstieg in die Pedale gedrückt. Jeder der die Attacken mitfährt bekommt Schmerzen. Auf dem Rückweg bläst uns ein Gegenwind ins Gesicht wie ich es noch nie erlebt habe. Auch hier wird getestet bis es nicht mehr geht. Die Gruppe ist auf alle Fälle um zwei Personen kleiner geworden am nächsten Tag. Wir fahren heute 110 Kilometer.
Milano Marittima, 05 April
Das Wetter hat sich wieder gebessert, blauer Himmel aber kalt. Wir starten um 09:30 Uhr und es hat nur 9 Grad. Nach 118 Kilometer sind wir wieder im Hotel zurück. Die Tour führte über zwei kleinere Pässe. Auf dem Rückweg ein wenig in die Pedale gedrückt. Ich glaube die Form ist nicht mehr so schlecht und ich werde ab jetzt vermehrt versuchen gezielte Trainings einzulegen (Trittfrequenz, Schnellkraft oder Kraftausdauer).
Am Rad musste ich noch den Steuersatz anziehen lassen bei einem italienischen Fahrradmechaniker der keine Ahnung hatte wie dies funktioniert. Wenigstens hatte er das passende Werkzeug dazu.
Die andern Mitglieder des VC Lyss sind auch gut eingetroffen und so kann also morgen Sonntag losgehen.
Milano Marittima, 04 April
Gestern hat es den ganzen Tag nur geregnet. Heute Morgen Regnete und Stürmte es immer noch. Ich hatte das Radfahren schon fast abgeschrieben als es am Nachmittag abzutrocknen begann. Es wurde um 14:15 Uhr gestartet. Eine lockere Ausfahrt von 70 Km. mit einer hohen Trittfrequenz. Morgen Samstag hoffe ich, dass die Sonne wieder scheint. Ich habe es nämlich der Agathe auch so vorausgesagt (Sie reist Samstag wieder in die Schweiz zurück deshalb ;-) ) Ich ziehe übrigens meinen Hut von den tollen Leistungen die Sie erbracht hat beim Radfahren. Bravo!
Morgen Samstag sollten noch vier weitere Clubmitglieder in Italien eintreffen. Somit wäre unser Tisch komplett zum Abendessen bis auf die arme Agathe.
Milano Marittima, 02 April
Heute ist ein lockerer Tag vorgesehen. Da die Wetterprognose aber nicht sehr gut aussehen (Es ist Regen angesagt. Das kenne ich ja schon aus Mallorca) für die nächsten Tage, werden es trotzdem 121 Km. Beim Start ist die Motivation nicht sehr gross um Rennrad zu fahren. Ich kämpfe eine gute Stunde gegen meinen Kopf. Danach geht es immer besser und die Beine beginnen zu drehen. Der zum Teil starke Wind hat gedreht. Mit Rückenwind und einem kleinen Temporausch geht es in Richtung Hotel zurück. Der Muskelkater von gestern ist geblieben. Mir ist es egal ob morgen schlechtes Wetter ist oder nicht. Meine Beine brauchen einen Ruhetag!
Milano Marittima, 01 April
Die Tour von Heute ging ziemlich in die Knochen. Hoch und runter und wieder hoch und runter den ganzen Tag. Am Abend habe ich genug Steigungen und Rhythmuswechsel gehabt. Die Beine fühlen sich leer an und Muskelkater ist da. Die Ausfahrt führte über 152 Km.
Milano Marittima, 31 März
Eine schöne Tour und eine Steigerung zu gestern. Ausfahrt von 121 Km
Milano Marittima, 30 März
Heute geht es schon ein wenig zur Sache. Ein guter Start für das Trainingslager. Rückfahrt mit zum Teil starkem Gegenwind. Ausfahrt von 101 Km
Milano Marittima, 29 März
Nach der Anfahrt von 660 Km. nach Milano Marittima fahre ich eine kleine Runde (41 Km) mit dem Rad. Die Beine werden ein wenig gelockert und die nähere Gegend ums Hotel angeschaut.
Lyss, 27 März
Start 07:30 Uhr. Fahrt um den Bielersee. Habe nicht die besten Beine und lasse den Murtensee weg. Zurück in Lyss geht es via Münchenbuchsee nach Bern zur Arbeit. Mit dem Rückweg komme ich auf 100 Kilometer. Dies reicht für die heutige Tagesform. Morgen werde ich noch eine kleine Runde fahren bevor ich alles zusammenpacke. Samstag geht es ja bereits nach Italien. Zwei Wochen Trainingslager. Mit jetzt bereits über 2'500 Trainingskilometer sollte eigentlich alles gut gehen (Trainingsbeginn war erst am 20 Feb.). Ich freue mich sehr und hoffe, dass das Wetter mitspielt damit viele Kilometer zurücklegen werden können. Danach sollte die Form langsam stimmen um am 26. April an der Bernerrundfahrt einigermassen gut abschneiden zu können.
Lyss, 25 März
Es geht um 08:00 Uhr los. Fahre die selbe Runde wie gestern, also 120 Kilometer. Es ist immer noch sehr kalt am Morgen und das Thermometer zeigt nur 4 Grad an. Die Beine sind gut und ich habe Druck in den Pedalen. Ich komme gut voran und beende die Runde mit einem Schnitt von ca. 30 Km. Morgen werde ich einen Ruhetag einlegen.
Lyss, 24 März
Start um 08:30 Uhr. Die Temperaturen liegen bei ca. plus 4 Grad. Ich fahren via Biel um den Bieler- und Murtensee. Bei Kallnach biege ich rechts ab und fahre über Niederried den "Oltigenstutz" hoch und über Innerberg nach Bern zur Arbeit. Nach Feieraben werde ich noch die 25 Km nach Lyss unter die Räder nehmen. Das Training am Morgen und die Heimfahrt ergeben zusammen 120 Km. Für morgen habe ich mir die selbe Tour vorgenommen. Mit den 2000 Trainingskilometer in diesem Monat bin ich zufrieden. Für den nächsten Monat sind gegen 3000 Trainingskilometer geplant. Hoffe danach meine Form vom letzten Jahr wieder erreicht zu haben und noch ein wenig darauf aufbauen zu können. Mal schauen :-)
Lyss, 22 März
Heute ist Samstag und ein weiteres Trainingsrennen in Hindelbank. Beim Einfahren habe ich nicht die aller besten Beine. Kurz nach dem Start versuchte ich das erste mal weg zu fahren. Nach rund 2/3 der ersten Runde werde ich wieder eingeholt. Ich mache weiter Tempo über drei Runden. Im Schlusssprint nach vier Runden werde ich fast ins Feld abgedrängt und musste dabei stark bremsen. Es reicht aber noch für den dritten Rang. Im grossen und ganzen bin ich mit 2 dritten und einem ersten Rang zufrieden. Heute waren es 67 Km. die ich zurückgelegt habe.
Lyss, 19 März
Heute muss ich mich wieder mal überwinden um aufs Rad zu steigen. Ich starte um 12:00 Uhr um über den Chaumont zu fahren. Im Aufstieg von Neuchatel ist klar spürbar, dass mir noch die Kraftausdauer fehlt. Ich steuere auf der anderen Seite des Chaumont wieder Neuchatel an. Zurück geht es noch um den Murtensee. Ich steige nach 124 Km. vom Rad.
Lyss, 18 März
Die Biese hat wieder zugelegt. Ich überlege mir eine Tour in der ich am wenigsten gegen die Biese fahren muss. Ich entscheide mich für die Tour über den Binzberg. Ich starte um 11:45 Uhr. Es ist bedeuten kälter als gestern. Die ersten Schweisstropfen rinnen aber sehr schnell übers Gesicht. Auf dem Binzberg hat es in den Schattenteilen noch Schnee. In der Abfahrt muss ich hell wach sein. Die Schneeschmelze hat viele Steine auf die Strasse gebracht. 20 Km. im Gegenwind bis nach Balsthal gehen in die Beine. Ich spüre die Tour von gestern. Von Balsthal aus geht es mit der Biese im Rücken mit grossem Tempo nach Hause. Ich lege eine Strecke von 121 Km zurück.
Lyss, 17 März
Die nächsten drei Tage habe ich frei genommen. Mein Ziel ist es, längere Touren zu fahren. Heute geht es um die drei Seen. Bieler-, Neuenburger- und Murtensee. Start ist um 10:40 Uhr. Die ersten 100 Km. gehen noch recht gut. Danach spüre ich schon, dass ich noch keine weiten Touren in den Beinen habe. Was mir auch noch zusetzt ist, die leichte Biese. Auf meinem Weg zurück, treffe ich noch ein anderes Mitglied aus meinem Veloclub. Die letzten 20 Km. fahren wir zu zweit, was die Zeit ein wenig verkürzt. Am Ende sind es 148 Km.
Lyss, 16 März
Sonntag. Ich arbeite von acht Uhr bis Mittags um zwölf Uhr. Ab nach Hause und etwas kleines essen. Um zwei Uhr aufs Rennrad. Die Biese weht immer noch sehr stark. Lockere meine Beine ein wenig und ärgere mich über die Kälte. Nach 51 Km. habe ich genug.
Lyss, 15 März
Zum Einfahren wollte ich die 25 Km. zum Rennen mit dem Rad fahren. Es war mir aber zu kalt! Rad ins Auto und ab.(es wurden nur 69 Km.)
Was soll ich alles anziehen oder ausziehen fürs Rennen? Es war kalt und die Biese war auch nicht von schlechten Eltern. Mit etwas Verspätung ging es los. Nach einer kleinen Verschärfung des Tempos in der ersten Runde, waren meine Muskeln hart. Die Kälte und das nicht einfahren machten sich bemerkbar. In der dritten Runde hatte ich eine Krise und fürchtete die drei anderen Fahrer in der Spitzengruppe ziehen lassen zu müssen. Zum Glück erholte ich mich wieder ein wenig und gewann den Schlusssprint und somit das Rennen.
Ab ins Auto und sofort unter die warme Dusche. Ich hoffe schwer, dass es bald wieder wärmer wird.
Lyss, 14 März
Heute braucht es wieder mal sehr viel Überwindung um aufs Rad zu steigen. Die Temperaturen sind wieder unter den Gefrierpunkt gesunken und die Biese tut das seinige dazu. Da morgen wieder ein Rennen ist, überwinde ich mich eine kleine Runde zu fahren von einer Stunde. Mein Ziel für morgen ist das selbe wie letzten Samstag. Ich werde das Rennen ein wenig durchrütteln und am zum Schluss meinem Kollege helfen das Rennen zu gewinnen. Ich hoffe sicher auch für mich noch ein gutes Resultat heraus zu fahren. Mal schauen was die Beine morgen hergeben.
Lyss, 12 März
Auch heute lege ich die schon bald obligaten 81 Kilometer zurück. Die Temperaturen bewegen sich im Rahmen von gestern.
Lyss, 11 März
Auch Heute fahre ich meine Standartrunde aber bereits um 07:30 Uhr. Heute ist es um einiges wärmer als gestern. Ich freue mich richtig zu spüren wie es von Tag zu Tag wärmer wird
Lyss, 10 März
Da ich diese Woche in der Spätschicht arbeite fahre ich bereits morgens um 08:00 Uhr ab. Habe wohl den Bieler- und Murtensee als meine Standartrunde ausgewählt(81 Km.). Es ist noch ziemlich frisch. Die Sonne drückt bereits und die Temperaturen steigen schnell an (sicher auch weil ich mich gut bewege. Versteht sich!). Bereits nach 10 Kilometer schäle ich mich aus meiner dünnen Windstopperjacke. Die Beine fühlen sich gut an. Danach geht es zur Arbeit bis abends um 19:30 Uhr.
Lyss, 8 März
Es ist ein sehr schöner Tag und ich fahre mit dem Rad an das Rennen. Die 25 Kilometer sehe ich als ein gutes Einfahren an. Mein Ziel ist es das Rennen ein wenig durcheinander zu bringen und meinem Kollege im Finale zu helfen. Das Rennen geht über vier Runden zu 16 Kilometer. Ich drücke in jeder kleiner Steigung in die Pedale und halte es so gute zwei Runden so. Danach muss ich mich ein wenig zurückhalten. Ich spüre die Beine und die wenigen Kilometer darin. Im Sprint gewinnt mein Kollege und ich erreiche trotz der angriffigen Fahrweise noch den dritten Platz. Ziel erreicht! Das Rennen zählt zu einer Serie von vier Samstagen mit einem Streichresultat.
Lyss, 7 März
Morgen ist das erste Trainingsrennen. Fahre nur eine ganz kleine Runde von 25 Kilometer dafür ein wenig auf Kraft.
Lyss, 5 März
Ich fahre die selbe Tour wie am Montag (81 Km). Es begleiten mich zwei Kollegen. Die Beine sind gut. Ich habe Druck in den Pedalen und bin zufrieden nach so wenigen Trainingseinheiten. Sicher geht es noch um einiges besser.
Lyss, 4 März
Heute wähle ich eine kürzere Strecke. Es geht nur 53 Kilometer weit. Ich schone mich und meine Beine fühlen sich wieder besser.
Lyss, 3 März
Ja nicht hängen lassen und den Aufbau des Trainingslagers auf Mallorca ausnützen. Ich bewege mich 81 Kilometer rund um den Bieler- und Murtensee und fühle mich gut. Die schweren Beine sind nach einem Trainingslager und der Rückreise wohl normal.
Mallorca, 2 März
Zum Abschluss des Trainingslager fahre ich heute noch eine Tour mit der Gruppe. Es geht rund um den Randa (110 Km). Ich bemerke in meinen Beinen, dass gestern ein paar Steigungen dabei waren.
Im Hotel angekommen heisst es, sofort alles bereitstellen für den Rückflug am Abend. Radputzen, Rad in den Koffer packen und Duschen. Ich freue mich auf das schönes Wetter in der Schweiz. Landung um 21:40 Uhr in Basel. Ich schau in den Himmel und welch Überraschung...... Es REGNET!!!...
Mallorca, 1 März
Sonne! Dafür sind die Temperaturen gefallen. Heute ist eine Ausfahrt von ca. 80 Kilometer geplant mit den ersten kleineren Erhebungen darin. Es wird der sonnigste Tag in dieser Woche aber nicht der wärmste.
Mallorca, 28 Februar
Sonnig und Wolkig. Heute habe ich mich kurz entschlossen in der Speedgruppe mit zufahren (110 Km). Die Gruppe ist schon weg und ich muss ortendlich in die Pedale drücken um sie noch einzuholen. Am Abend kann ich sagen, dass meine Form nicht so schlecht ist obwohl ich vier Monate fast nichts gemacht habe. Um in den längeren Steigungen mitzugehen reicht es aber noch lange nicht. Zur Lockerung der Muskeln.....putzen des Rades und der Kleider. (scheisse....)In der Schweiz ist seit letzter Woche jeden Tag das Schönste Wetter. :-(
Mallorca, 27 Februar
Wieder ist es bedeckt. In der heutigen Ausfahrt (100 Kilometer) habe ich aber mehr Glück und komme mehr oder weniger trocken zurück nach hause. Es folgt das Normale. Putzen, putzen und nochmals putzen!!!!!!
Mallorca, 26 Februar
Bedeckter Himmel und keine guten Aussichten für den heutigen Tag. Nach ca. 30 Kilometer drehe ich um da sich eine Regenfront auf mich zubewegt. Ich erreiche das Hotel und bin klitschnass. Es heisst schon wieder Rad putzen und Kleider waschen was ich ja schon vom Montag her kenne.
Mallorca, 25 Februar
Nach dem Frühstück beginnt es schon leicht zu regnen. Ich beschliesse für mich, heute nicht aufs Rad zu steigen und die Beine hoch zu lagern. Dies bereits am zweiten Tag der Trainingswoche. kriege fast ein schlechtes Gewissen :-)
Mallorca, 24 Februar
Tagwach und sofort einen Blick in den Himmel riskieren. Alles bedeckt aber noch kein Regen in sicht. Frühstücken und danach Vorbereiten auf die erste Ausfahrt. Hab ich alle Vitamine genommen? Ist alles im Trikot verstaut was ich für den Tag benötige?
Die Tour führt über 110 Km. Da ich noch fast keine Kilometer in den Beinen habe, wird hinten in der Gruppe gefahren und etwas für meine Grundlage getan.
Mallorca, 23 Februar
Abflug Richtung Mallorca. In der Schweiz haben wir das schönste Wetter.
Ankunft auf Mallorca. Der Himmel ist bedeckt und die Spuren der letzten Wochen sind sofort sichtbar. In den Bergen liegt Schnee und die Felder stehen unter Wasser.
Mit dem Bus zum Hotel und gleich in den Speisesaal. Abendessen und was wichtig ist, das Dessert nicht vergessen! Es ist bereits 22:00 Uhr. Ab ins Bett. Ich hoffe immer noch auf besseres Wetter.
Lyss, 22 Februar
An den Temperaturen hat sich nichts geändert. Ich quäle mich nochmals etwas über siebzig Kilometer. Ich hoffe nicht all zu sehr leiden zu müssen auf Mallorca mit meinem jetzigen Trainingsstand.
Lyss, 21 Februar
Auch heute ist es nicht viel wärmer. Null Grad und ich quäle mich etwas mehr als fünfzig Kilometer. Die Kälte motiviert mich nicht gerade etwas mehr zu radeln. Wenn nicht der Gedanken im Kopf wäre, dass es bald nach Mallorca gehen würde, wäre ich wohl gar nicht aufs Rad gesessen.
Lyss, 20 Februar
Endlich geht es wieder los mit einem geplanten Training. Fertig mit nur Rumstehen auf dem Eis. Ich kann wieder etwas für meine Fitness tun. Nach fast vier Monaten ohne grössere Anstrengungen setze ich mich aufs Rad und strample mir etwas über siebzig Kilometer ab. Was die Distanz nicht schafft, schafft sicher die Kälte. Es hat nur minus zwei Grad!!!!
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