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12.03.2006
Andreas Heiniger
Tagebuch 2002
Lyss, 21 Oktober
Meine Radsaison habe ich vor drei Wochen definitiv abgeschlossen. Als Juniorentrainer des SC Lyss bin ich Zeitlich ziemlich ausgelastet. Bei Aufnahme des Radtrainings werde ich mich wieder melden. Wird Mitte Januar oder anfangs Februar sein. Ich wünsche allen einen schönen Winter und bis bald!
Lyss, 23 September
Am Morgen 2 Stunden Rad geputzt. Habe den Sattel entfernt und Das Wasser aus dem Rahmen geleert wie auch das Wasser in den Felgen. War nicht wenig Wasser! Schaue die Resultate der Rominger-Classic im Internet nach. Overall Rang 96 und in meiner Kategorie Rang 35. Beginne mich ein wenig zu ärgern. Verliere auf den Tagessieger der Overall Rangliste nur 15 Minuten. Dies mit einer Panne (Schlauchwechsel) und einer 100 Km langen Alleinfahrt. Bin mir fast sicher, dass ein Podestplatz möglich gewesen wäre. Schade!!!
Engelberg, 22 September
Tagwach um 05:00 Uhr. Das erste, Blick aus dem Fenster. Trocken und warm ist es. Abfahrt um 06:00 Uhr in Richtung Engelberg. Noch nicht in Luzern und es giesst aus Kübeln. In Engelberg kriege ich schon nasse Füsse bevor ich die Startnummer geholt habe, super!!! Startnummer 2026 und Start im letzten Feld. Zurück beim Auto ziehe ich mich um und frage mich dabei ob ich wirklich starten soll. Bleibe unter einem Dach stehen bis der Start meines Feld freigegeben wird. Sch....., Sch..... nach ca. hundert Meter einen Platten im Vorderrad. Schlauchwechsel mit kalten Fingern. Nach ca. acht Minuten geht es weiter. Mein Vorteil ist, bin alleine in der nassen Abfahrt, Sturzrisiko ist kleiner. Nachteil, es sind alle schon längst weg. Ich gebe Vollgas im Gegenwind und hoffe ein Feld zu erwischen das ein gutes Tempo fährt. Die Beine sind sehr gut heute! Überhole einen Teilnehmer nach dem anderen. Alle sind aber zu langsam für mein Tempo. Es bleibt mir nichts anderes übrig als mich auf ein langes Zeitfahren von 102 Km. einzurichten. Nach 45 Km. ein Anstieg von 200 Höhenmeter. Bahne mir einen Weg durch die anderen Teilnehmer und lasse viele (im Regen :-) ) stehen. Regen, Regen nichts als Regen. Nach 70 Km geht nur noch mein Rad und meine Beine. Alles andere am Rad, Tacho und Pulsuhr sind ausgestiegen (wohl ein Wassereinbruch nach ca 60 Km). Es liegt nur noch der Anstieg nach Engelberg vor mir. Die 90 Km alleine machen sich langsam bemerkbar in meinen Beinen. Ich überhole wieder sehr viele andere Teilnehmer und werde dabei nur von einem anderen Teilnehmer überholt. Jetzt bin ich mir sicher, doch noch eine recht gute Zeit zu fahren. Wie angenommen, alles alleine gefahren bis ins Ziel. Bin mit meiner Leistung im Ziel zufrieden. Eine warme Dusche und etwas zu Essen. Danach ab nach Hause.
Lyss, 21 September
Als Vorbereitung fahre ich eine 45 Km. lange lockere Runde. Ich fühle mich gut und freue mich richtig auf die Rominger-Classic von morgen. Ausnahme die Wetterprognose ist nicht so gut.
Lyss, 18 September
Es wurde mir schon öfter gesagt, ich hätte schon lange nichts mehr in mein Tagebuch geschrieben. Werde dies sofort nachholen. Mein schlechtes Gewissen quält mich.... (danke für die Motivation wieder was zu schreiben Monika, Susi und alle andern!).
Habe mein Rad mitgenommen mit dem Zug. Will über den Gurnigel (105 Km.) von der Bernerseite her. Werde so gegen 14.00 Uhr starten. Hoffe meine Form bis Sonntag halten zu können damit ich an der Rominger-Classic ein wenig Gas geben kann.
Es geht recht gut über den Berg. In der Abfahrt fahre ich mir einen Platten ein. Ist wohl nicht mein Tag. Als ich meinen neuen Schlauch (noch in der Verpackung) aufpumpen will, hat dieser bereits ein grosses Loch. Es bleibt mir nichts anderes übrig als den Daumen auf die Strasse zu strecken. Der nächste Velomechaniker ist zum Glück nicht sehr weit weg und ich habe zwei neue Schläuche. Zu Hause angekommen muss ich mich beeilen damit ich noch Müde werde.......Es geht noch ins Juniorentraining.
Lyss, 17 September
Nach einer langen Zeit werde ich wieder mal an einem Dienstag Training des VC Lyss teilnehmen. Zuerst 25 Km. für mich zum Einfahren. Danach hetzen wir uns über jede kleine Welle und es brennt in meinen Oberschenkeln. Am Schluss muss ich aber sagen, dass es mir schon gefehlt hat, sich gegenseitig so zu "quälen".
Lyss, 16 September
Fahre mit dem ersten Zug zur Arbeit und nehme das Velo mit. Werde Heute den Gurnigel von der Bernerseite anfahren. Ich starte um 14.30 Uhr und lege die Strecke in einer recht guten Zeit zurück. Bin zufrieden nach einer fast trainingsfreien Woche. Zuhause bin ich mich aber ziemlich leer nach 105 Km.
Lyss, 15 September
Wieder eine kurze Einheit von 50 Km. mit Höhenmeter.
Lyss, 13 September
Eine kurze Einheit 50 Km. mit Höhenmeter.
Lyss, 10 September
Heute leite ich das erste Training der Junioren in meiner alten Sportart, Eishockey. Ich trainiere mit und weis jetzt schon das mich alles schmerzen wird morgen......werde auch nicht mehr jünger!!!!
Lyss, 09 September
Besser als gar nichts, 55 Km. Diese Woche ist es schwer weiter zu trainieren. Nehme an einer Weiterbildung teil und werde den ganzen Tag in Zürich verbringen.
Lyss, 08 September
Heute mache ich eine lockere Ausfahrt und begleite meinen Vater (64) und meinen Bruder (40)auf einer Tour von 75 Km. Während der Tour schalte ich zwei drei kurze aber hohe belastungs Einheiten ein.
Lyss, 07 September
Nur eine kurze Trainingseinheit von 45 Km mit Höhenmeter.
Lyss, 05 September
Die Erkältung hat sich gelegt und ich nehme die Strecke Gurnigel nochmals in Angriff. Abfahrt um 06:50 Uhr auf trockener Strasse und ohne Nebel. Es geht bedeuten besser als noch am Montag.
Lyss, 02 September
Mit viel Willen starte ich um 06:45 Uhr bei ca. 12 Grad Richtung Gurnigel. Meine leichte Erkältung und die leichten Magenprobleme machen sich schnell bemerkbar. Habe das Gefühl meine Beine seien aus Blei. Auch das Atmen fällt mir schwerer als sonst. Nach 56 Km. (Leiden) hätte ich eigentlich schon genug. Was jetzt aber noch kommt ist der ganze Aufstieg zum Pass. Nach 2/3 des Aufstieges lasse ich den Nebel hinter mir. Der Anblick oben auf dem Pass entschädigt mich voll und ganz für die heutigen Strapazen. Ich stehe in der Sonne. Es hat 17 Grad und ich blicke über das ganze Nebelmeer. Ich überlege mir was wohl besser sei. Jetzt weiter zur Arbeit zu fahren oder sich auf die Terrasse zu setzen und die Sonne Geniessen. Nach kurzer Abfahrt befinde ich mich wieder mitten im Nebel. Der Rest der Abfahrt ist gefährlich auf der nassen Strasse und schlechter Sicht. Ich muss mir alles anziehen was ich dabei habe, denn das Thermometer fällt wieder auf 10 Grad. Nach 105 Km. erreiche ich die Arbeit. Heute nur noch 25 Km. flach auf dem nach hause Weg.
Lyss, 31 August
Ruhetag. Ich hoffe aber auf eine schöne Woche. Hab mir vorgenommen diese Woche ca. 600 Km. mit vielen Höhenmeter zu fahren um eine gute Form aufzubauen für die Rominger-Classic die in 22 Tagen statt findet.
Lyss, 30 August
Habe Tim zu besuch dieses Wochenende, Ruhetag.
Lyss, 29 August
Nach dem Kurs sofort in die Rennhosen und ab. Leider habe ich nicht all zu lange Zeit. Um 08:00 Uhr findet noch die Monatsversammlung des Veloclub statt. Ich erreich nur 40 Km.
Lyss, 28 August
Bin den ganzen Tag an einem Kurs in Zürich. Dieser Kurs dauert drei Tage. Komme erst um 06:30 Uhr nach Hause. Ruhetag
Lyss, 26 August
Trainingsziel war weiter Höhenmeter zu fahren. Merke aber ziemlich schnell, dass ich müde bin. Nach der ersten Steigung die bereits ziemlich weh tat, entschied ich ein kurzes Training zu machen. Knappe 48 Km.
Lyss, 24 August
Heute wieder mal eine rechte Tour. Fahre mit dem Auto und einem Kollegen bis Andermatt. Zum Einfahren überquere wir den Oberalppass. Nach oben ging es mir immer besser. Der Thermometer fiel auf 15 Grad. Es folgt eine schöne Abfahrt bevor es in den Anstieg zum Lukmanierpass ging. Es läuft mir sehr gut und ich trenne mich vom Kollegen im Anstieg damit jeder seinen Rhythmus den Berg hoch fahren kann. Oben zeigt der Thermometer nur noch 12 Grad. Ich esse ein Teller Spaghetti. Nach dem mein Kollege eingetroffen war und sich auch ein Tee genehmigt hatte stürzten wir uns in die Abfahrt Richtung Tessin. Es wurde wärmer (23 Grad). Von Biasca aus nun der Anstieg Richtung Airolo. Diese Strecke wird von vielen unterschätzt. Kurz vor Airolo beginnt es zu regnen. Ich stelle mich schnell am Bahnhof für 20 Minuten ins trockene und informiere mich bereits nach einem Zug durch den Tunnel. Ich sehe aber, dass der Regen aufhört und ich schwinge mich aufs Rad und überquere auch den Gotthardpass. Auf der Passhöhe kriege ich nochmals etwas Regen ab und mein Thermometer bleibt bei 10 Grad stehen. Auf der Abfahrt wird die Strasse schnell wieder trocken. Jetzt geht es los und mit fast 90 Km. Richtung Andermatt. Blinker raus und die Autos stehen lassen. Ein schönes Gefühl.
Lyss, 22 August
Bergzeitfahren vom Veloclub. Ich fahre mich auf einer kleinen Runde ein wenig warm. Danach treffen ich die anderen Clubmitglieder in der Harderen um nach Aarberg an den Start zu fahren. Start und Kette rechts. Das letzte Stück muss ich doch vorne auf den kleinen Kranz schalten. Ich erreiche meine persönliche Bestzeit auf dieser Strecke. Den Kollegen vom Club teile ich natürlich nicht mit, dass ich im Militär immer ein wenig trainieren war. Wie es sich so gehört beim Radfahren immer ein wenig tiefstapeln.
Lyss, 21 August
Da ich Heute über 11 Std. gearbeitet habe und zwei gute Training hinter mir habe, nehme ich einen Ruhetag.
Lyss, 20 August
Heute wäre Training mit dem Veloclub. Ich entscheide mich aber früher aufs Rad zu gehen da Regen droht. Nach 1 1/2 Std. genau zu diesem Zeitpunkt als das Training beginnen würde öffnen sich die Wolken und die Sonne scheint. Habe mich wohl ein wenig verspektuliert mit dem Wetter. Kann ja passieren. Ich fahre eine weitere Stunde und beende mein Training nach 70 Km. und ca. 1000 Höhenmeter.
Lyss, 19 August
Mein erster Arbeitstag nach einem Monat. Das Ende der Schulferien. Das Wetter wird wieder besser. Ist ja normal in den letzten Jahren. Starte gegen 4 Uhr über den Chasseral. Meine Beine drehen sich Überraschend gut. Hatte drei Ruhetagen nacheinander. Ich stelle meine Bestzeit auf dem Chasseral ein. Hatte dabei noch genug Reserve in den Beinen wie ich finde!?! Runter auf St. Immer und via Biel zurück nach Lyss. Dies ergab eine Strecke von 87 Km.
Lyss, 16 August
Heute ist mein letztes Abtreten nach drei Wochen WK!!! Nächstes Jahr kann ich alles zurückfassen und meine Militärkarriere ist beendet.
Bière, 07 August
Hatte keine Probleme frei zu kriegen um 80 Km. zu fahren. Fühle mich nicht in der Form meines Lebens. Kann mich aber auch nicht beschweren. Beim Aufstieg überhole ich zwei auf dem Rad. Einer folgt mir und will zum Schluss der Steigung davonfahren. Ich bleibe dran und sehe wie er sich 2-3 mal umdreht. Als ich an seine Seite komme, stelle ich fest, dass ich nicht der einzige bin der nach Luft schnappt. Bei einer besseren Form wäre ich jetzt aus dem Sattel gegangen. So aber lies ich es bei einer gemeinsamen Ankunft bewenden.
Bière, 06 August
Heute hat es den ganzen Tag nur geregnet und ich hatte keinen Grund meinen Kommandanten um Freizeit zu fragen.
Bière, 05 August
Auch Heute konnte ich meine 80 Km. zurück legen. Ich stelle in meinem letzten WK fest, dass Militär auch eine andere Seite hat.
Lyss, 29 Juli
Heute werde ich in meinen Letzten WK einrücken. Nach acht Jahren bei der Grenzwache wurde ich nun wieder ins Militär aufgenommen! Eingeteilt wurde ich noch bei der Personalreserve und nicht mehr bei meiner eigenen Einheit. Mal schauen was wird.
Lyss, 28 Juli
Heute wird noch einmal richtig Radgefahren. Start 08:00 Uhr nach Grindelwald. Am Abend geht es wieder zurück. Am Schluss sind es 200 Km. Ich habe auf alle Fälle gut geschlafen!
Lyss, 23 Juli
Start 06:20 Uhr Richtung Bern. Es hat nur gerade 10 Grad. Weiter Richtung Belp. Das Simmental hoch und rechts weg über den Jaun. Via Bulle, Freiburg, Kerzers und Aarberg zurück. 180 Km. und 1800 Höhenmeter bei super Verhältnissen. Nach 6 Std. bin ich wieder zu Hause. Dies ergibt einen Schnitt von 30 Km. Komme wohl wieder ein wenig in Form!(hoffe ich auf alle Fälle)
Lyss, 20 Juli
Aufstehen mit Muskelkater! Heute nur 30 Km. mit dem Bruder gefahren um die Beine ein wenig zu lockern.
Lyss, 19 Juli
Heute habe ich eine grosse Tour organisiert. Zu viert fahren wir mit dem Auto nach Innertkirchen. Ein Kaffe und ein Brötchen als letzte Stärkung. Ab aufs Rad und über Grimsel. Den ersten Pass fahren wir fast bis zum Schluss gemeinsam. Eine wunderschöne Abfahrt bis Gletsch und dann hoch auf die Furka. Nach einer langen Abfahrt und ein paar Überholmanöver gibt es in Andermatt ein Teller Teigwaren. Wir nehmen den letzten Pass gemeinsam in Angriff. Es läuft mir sehr gut und schnell bin ich alleine unterwegs. Nach einem Getränk und dem Austausch der Eindrücke nehmen wir die letzte Abfahrt in Angriff. Bin schnell in einem Geschwindigkeitsrausch und auch wieder schnell alleine unterwegs. Die Strecke und der Velotag waren super. 120 Km. und 3500 Höhenmeter nur Sonne! Meine Beine gehen schon viel besser. Ich spüre aber, dass ich schon lange keine solchen Touren mehr gemacht habe.
Lyss, 18 Juli
Bin wieder ein paar Km. für mich gefahren vor dem offiziellen Training. Am Ende sind es auch wieder 85 Km.
Lyss, 16 Juli
Ich gehe für mich ein paar Km. fahren bevor ich ins Training mit dem Club gehe. Das Gefühl kommt langsam zurück und ich fühle mich besser. Die Kraft kommt zurück mit dem normalen Essen nach meinem Abbruch der Diät. (Auch das Gewicht) Zum Schluss zeigt mein Zähler 85 Km.
Lyss, 14 Juli
Besser als nichts nur 33 Km.!
Lyss, 12 Juli
Heute 66 Km. die in meiner Form immer noch viel zu hart waren!
Lyss, 11 Juli
Training mit dem Club. Heute fahren alle zusammen. Eine langsame Tour bis auf ein kleines Stück. Der Präsident hatte einen Energieanfall.
Lyss, 10 Juli
Nach gestern, Ruhetag. Ich breche meine Diät ab. Sie funktioniert. Ich werde die Diät im Winter einsetzen und auch danach trainieren.
Lyss, 09 Juli
Gewichtskontrolle, olà nur noch 70 Kg. Am Abend Training mit dem Veloclub. Ich fühle mich nicht schlecht und mache Tempo in der Ebene. Als wir in eine Steigung fahren beschleunige ich. Einer kann noch folgen. Ich erhöhe nochmals ein wenig und da passiert es. Der HAMMERMANN kommt von einem Augenblick auf den anderen. Beine sind wie Blei und total leer. Ich rette mich noch so gut es geht nach Hause.
Lyss, 08 Juli
Immer noch Kopfschmerzen. Verfolge die zweite Etappe der Tour de France am Nachmittag. Um 17:30 Uhr beginnt für mich das Training. Wie lange, keine Ahnung. Ich muss leide auf den ersten 25 Km. und dazu komme ich kaum vom Fleck. Versuche es mit einem kleiner Gang und eine Trittfrequenz von 100. Es geht mir besser wie länger ich unterwegs bin. Zum Schluss zeigt mein Zähler 92 Km. und ich fühle mich bedeuten besser.
Lyss, 07 Juli
Das Mannschaftszeitfahren findet Heute statt. Habe nicht das beste Gefühl in meinen Beinen. Nach 20 Km. Einfahren mit leichten Kopfschmerzen und dem Kopfkissen unterm Kopf hat sich mein Gefühl bestätigt. Bei hohen Herzfrequenzen während dem Rennen bekunde ich schmerzen beim einatmen und die Beine sind viel zu schnell sauer. Quäle mich mehr oder weniger durchs Rennen und bin froh ins Ziel zu kommen.
Lyss, 06 Juli
Ruhetag bei Regen und 19 Grad!
Lyss, 05 Juli
Den Arbeitsweg mit einem kleinen Umweg möglichst im Grundlagenbereich. Am Ende sind es 65 Km.
Lyss, 04 Juli
Ruhetag bei Regen. Kriege schon wieder eine Fieberblase auf meiner Lippe. Dies ist normaler weise nicht das beste Zeichen um am Sonntag ein Rennen zu fahren.
Lyss, 03 Juli
Wieder mal Gewichtskontrolle heute Morgen. Die Waage bleibt bei 71 Kg. stehen (schwanke schon länger zwischen 71 und72 Kg). Es sieht so aus als würde die Diät funktionieren. Hoffe noch ein paar Kg. nach unten zu kommen in nächster Zeit. Ein schön blauer Himmel empfängt mich heute Morgen, also aufs Velo und ab zur die Arbeit.
3 Std. länger gearbeitet und bald wird es dunkel. Regenwolken ziehen auf. Das bedeutet vollgas nach Hause. Puls auf dem 25 Km. langen Arbeitsweg immer zwischen 165 und 175 und das 35 Min. lang (Schnitt 41,14). Hatte im Sinne gemütlich nach Lyss zu fahren!
Lyss, 02 Juli
Da das Wetter nicht weis was es will und ich auch nicht, gleich ein Ruhetag.
War doch nichts mit dem Ruhetag. Nach dem Spätdienst nach Hause und ab aufs Rad 1 1/2 Std. ein grosser Gang und ein Training für die Kraftausdauer.
Lyss, 01 Juli
Ich fahre 60 Km. davon ca. 35 Km. mit einer sehr hohen Herzfrequenz (160-170)
Lyss, 30 Juni
Ruhetag. Obwohl ich gerne aufs Rad wäre, bleibe ich zu Hause. Es ist ja auch ein besonderer Tag. Das WM-Endspieles steht an. Brasilien wird zum fünften mal Weltmeister, zwei Tore durch Ronaldo.
Lyss, 29 Juni
Heute steht eine grosse Tour mit dem Veloclub an. Wir besammeln uns um 07:00 Uhr in Lyss. Abfahrt mit dem Auto nach Thun. 08:45 Uhr Start mit dem Rad über Heiligenschwendi, Sigriswil, Beatenberg, Interlaken, Meiringen, grosse Scheidegg, Grindelwald, Interlaken und zum Schluss wieder Thun. Eine sehr schöne Tour mit herrlichem Ausblick auf den Thunersee und Umgebung. In der Mitte der Tour der Aufstieg auf die grosse Scheideggder. Nicht unterschätzenden! Es folgt eine nicht all zu einfache Abfahrt bis Grindelwald. Vorsicht auf die Postautos die ziemlich wenig Rücksicht nehmen auf Radfahrer.
Lyss, 27 Juni
Heute Zeitfahren und zu gleich Schlussetappe der Tour de Swisse. Bin als Streckenposten eingesetzt. Fahre mit dem Rad die 6 Km. hin und die 6. Km. zurück auf meinen Posten. Danach fahre ich für mich noch ca. 20 Km.
Lyss, 26 Juni
Heute nur Zuschauer mit meinem Buben Tim an der Tour de Swisse. Fahren mit dem Bike ca. 14 Km. um das Rennen live zu verfolgen. Sonst Ruhetag.
Lyss, 25 Juni
Erst lockere 10 Km. alleine. Danach 80 Km. mit dem VC. Das erste intensive Training seit längerem.
Lyss, 23 Juni
Ein Wahnsinn die Hitze. Fahre um 13:30 Uhr ab und kehre nach 75 Km. kaputt zurück. Viel zu warm und müde von der Nachtschicht.
Lyss, 22 Juni
Immer noch hat es über 30 Grad. Mache einen Ruhetag. Bin von 22:30 Uhr bis 03:30 Uhr am Lyssbachmärit beschäftigt.
Cham, 21 Juni
Mein Bruder hat sich verletzt und kann nicht wie geplant an einem Stafettenwettkampf mitmachen. Er überredet mich als Beiker zu kommen. Der Inliner wechselt in der vierten Gruppe ca. im 70 Rang. Es läuft mir von Beginn weg sehr gut und ich überhole einen Teilnehmer nach dem anderen. Nach ca. 30 Km. und nach etwa 30-40 Überholungen kommt eine scharfe Kurve mitten in einer steilen Abfahrt. Nach der Kurve folgt gleich eine Gegensteigung. Da ich nicht den richtigen Gang eingelegt hatte, drücke ich voll in die Pedale. Leider war wohl bei dem Mietrad die Schraube am Endstück nicht ganz richtig angezogen und das Hinterrad steckte quer im Rahmen. Aufgabe und eine Wartezeit von ca. 2 Std. auf den Besenwagen. War ziemlich ärgerlich für mich und meine zwei Teamgefährten!!!
Lyss, 20 Juni
Am Morgen Gewitter. Dies bedeutet das Rad bleibt im Keller. Abends nochmals zur Arbeit für den Lyssbachmärit.
Lyss, 19 Juni
Auch heute sehr warm. Ich belasse es beim Arbeitsweg mit einer kleinen Schlaufe von 9 Km. Am Abend war noch meine Hilfe beim aufstellen für den Lyssbachmärit gefragt.
Lyss, 18 Juni
Ich nähere mich der 7'000 Km. Marke diese Saison. Fahre zur Arbeit und zurück. Heute ist eine wahnsinnige Hitze! Ich verzichte auf das Training mit dem VC Lyss. In dieser Hitze reicht mir der Arbeitsweg. Ich erfahre später, dass ein paar mit dem Ozon Probleme hatten und es beim atmen weh tat.
Lyss, 17 Juni
Heute wird das Velo nur für den Arbeitsweg benützt 25 Km. hin und 25 Km. zurück. Habe mir vorgenommen eine Weile im Grundlagenbereich zu trainiern bis ich wieder ein wenig in Form komme. Ich stelle mich noch auf die Waage und siehe da, die Diät zeigt Wirkung. Der Zeiger stoppt bereits bei 71,5 Kg. Dies bedeutet ein verlust von 3,5 Kg. in einer Woche.
Lyss, 16 Juni
Alleine eine kleine Runde von 41 Km. bei wiederum 30 Grad.
Lyss, 15 Juni
Start 08:00 Uhr zur Tour über den Gurnigel. Anfahrt über Kalnach, Kerzers, Laupen, Schwarzenburg, Zumholz, Zollhaus, Gurnigel. Im Aufstieg zum Gurnigel merke ich die Nachwehen der Dt Tour. Die Beine wollen überhaupt nicht wie ich will und ich habe das Gefühl zu stehen. Die Diät hat möglicherweise auch noch ihren Einfluss. Es ärgert einem ein wenig, wenn andere mit viel weniger Training gleich schnell fahren. Ist aber gar nicht so schlimm wenn ich darüber nachdenke. In zwei, drei Wochen wenn ich mich erholt habe sieht alles wieder ganze anders aus (hoffe ich). Die Hitze setzt den meisten zu. Der Thermometer erreicht das erste mal in diesem Jahr die 30 Grad. Am Schluss zeigt der Kilometerzähler 140 Km. an und alle sind froh zurück zu sein.
Lyss, 14 Juni
Heute Ruhetag. Morgen ist der Gurnigel mit dem VC (Veloclub) angesagt. Dies ist eine Tour von ca. 120 Km. und schönen Steigungen.
Lyss, 13 Juni
Super WETTER. Sonne und 28 Grad. Nach der Arbeit noch schnell das Glück der Italiener anschauen bei der WM. Ist zu schön auf das Abendtraining zu warten. Ich werde ein Training für mich einlegen. Fahre bei mittlerer Belastung eine Runde von 80 Km. bei ziemlich starkem Gegenwind.
Lyss, 12 Juni
Noch ein wenig Nachwehen von letzter Woche. Mache einen Ruhetag. Heute beginne ich mit einer Diät die ich testen will. Möglicherweise werde ich sie nächstes Jahr in die Vorbereitung mit einbeziehen um mit weniger Gewicht in die Saison zu steigen. Die Waage zeigt heute Morgen 75 Kg. an.
Lyss, 11 Juni
Training mit dem Veloclub. Wir fahren einen kleinen Berg hoch und ich bin schon wieder am leiden. Ich spüre, dass ich noch nicht erholt bin nach der schweren letzten Woche. Ich bin zu schnell am übersäuern und halte mich ein wenig zurück. Es folgt zum Schluss ein schöner Sprint den ich wieder gerne mitfahre. Wäre das schön gewesen meine Leute an der Tour dabei zu haben um den Sprint anzuziehen. Da wäre etwas dringelegen!
Lyss, 10 Juni
Der erste Arbeitstag nach der Tour. Treppensteigen ist heute nicht meine Lieblingsbeschäftigung. Ich halte einen Ruhetag ein.
Stuttgart, 09 Juni
10:30 Uhr Start zur 7 und letzten Etappe. Nach 12 Km. staunte ich und viele andere nicht schlecht des einen kleinen sehr steilen Anstieges. Zum Glück konnte ich wieder mit ein paar anderen Fahrern in der Abfahrt zur Spitze aufschliessen. Nach 44 Km. kam es bei einem Anstieg zur endgültigen Trennung des Feldes. Ich beende diese Schlussetappe im Rang 58 mit 8 Min. Rückstand. In der Overallrangliste belege ich den 47 Schlussrang.
Ich bin müde aber glücklich die Tour ohne Sturz beendet zu haben. Ein klein wenig bin ich enttäuscht über meine Resultate. Es lief mir mehr oder weniger fast die ganze Woche nicht wunschgemäss. In der Overallrangliste habe ich mein Ziel um ca. 17 Plätze verpasst. Das heisst ich hätte die Tour ca. 10 Min. schneller fahren müssen. Für eine weiteren Teilnahme habe ich gelernt, dass ich ganz klar die Königsetappen schneller fahren muss. Dies bedeutet Gewichtsreduktion und Berge, Berge und nochmals Berge trainieren.
Oberstdorf, 08 Juni
09:30 Uhr Start zur 6 Etappe. Die zweite Königsetappe dieser Tour. Eine kurze Abfahrt vor der 26 Kilometer langen stets ansteigenden Anfahrt in Richtung Riedbergpass. Ich behaupte mich in der Spitzengruppe. Die grossen Strapazen beginnen erst jetzt. 16%-18% Steigung auf den letzten 4 Km. was für mich einmal mehr parkieren bedeutete. Auch der Rest bis ins Ziel hatte es noch in sich. Steigungen, grössere- und kleinere Wellen brachten einem immer wieder an die Grenzen. Mit 11 Min. Rückstand und auf Rang 66 fuhr ich mit ca. 10 anderen Fahrern zusammen ins Ziel. Ein "kleiner" Rückschlag in der Overallwertung auf Rang 44.
Friedrichshafen, 07 Juni
11:25 Uhr Start zur 5 Etappe. Die Strecke heute gilt als Flachetappe. Ein ewiges auf und ab. Die Strecke darf nicht unterschätzt werden. Ein Feld von ca. 80 Fahrer erreichen das Ziel gemeinsam. Den Sprint fahre ich nicht mit, ist mir zu gefährlich. Die Wellen waren heute ein wenig zu einfach damit man noch ein paar Fahrer parkieren hätte können um das Feld zu verkleinern. Ich fahre auf Rang 42 ein und "verbessere" mich in der Overallwertung auf Rang 41.
Bad Dürrheim, 06 Juni
11:05:30 Uhr Start zur 4 Etappe. Heute ein Zeitfahren mit schweren Beinen aus der gestrigen Königsetappe. Die Strecke mit den Wellen gilt als nicht einfach. 5 Minuten vor dem Start beginnt es zu Regnen. Es herrscht fast auf der ganzen Strecke Gegenwind. Ich starte ein wenig zu schnell und bemerke das ich das Tempo nicht durchziehen kann. Bei den Anstiegen bekunde ich grosse Mühe. Am Ende ist es eine mässige Zeit von 1 Std. 02 Min. für die 37,6 Km. was Rang 86 bedeutet. In der Overallwertung belege ich nun bereits Rang 43. Auch heute bin ich ein wenig Enttäuscht über meine Zeit.
Schonach, 05 Juni
11:05 Uhr Start zur 3 Etappe. Die erste Königsetappe der Tour. Zu Beginn gleich der Kandel mit einem Aufstieg von ca. 10 Km. und einer Höhendifferenz von 1000 Meter. Bin auch schon besser die Berge hochgekommen. Der einzige Trost für mich ist, dass ich nicht der einzige Fahrer bin der leiden muss. Das weitere Profil der Strecke ist sehr wellig. Zum Schluss der Etappe eine Bergankunft was bedeutet noch mal 5 Km. hoch und sich quälen. Ich verliere auf die Spitze 18 Min. und beende die Etappe auf Rang 59. In der Overallwertung falle ich auf Rang 37 zurück. Bin über das heutige Resultat schon ein wenig Enttäuscht.
Pforzheim, 04 Juni
11:15 Uhr Start zur 2 Etappe. In den Beinen ist der erste Druck der gestrigen schweren Etappe zu spüren. In der Spitzengruppe wird wieder über jede Welle Vollgas gegeben. In der 4 Km. langen Schlussabfahrt besteht die Spitze noch aus 32 Fahrern. Einen kleinen Augenblick bin ich leider nicht aufmerksam. Ein Loch entsteht zwei Fahrer vor mir. Der Versuch wieder ans Feld zu fahren misslingt. Am Schluss Fahre ich an 29 Stelle mit 52 Sek. Rückstand ins Ziel. In der Overallrangliste falle ich auf Rang 26 zurück.
Erbach, 03 Juni
Aufstehen, die Nase läuft mir fast davon und ein brennen im Hals. 09:40 Uhr der Start zur ersten Etappe mit weiteren 325 Fahrern. Sieben Tage am Stück Radfahren unter Rennbedingungen ist etwas neues für mich und deshalb bin ich vor dem Start auch ein wenig nervös. Bis zum ersten Anstieg ist Stress pur im Feld angesagt. Wie ich später im Ziel gehört habe gab es auch viele Stürze. Nach ca. 30 Km. fahren zwei Fahrer aus dem Feld. Mein Versuch das Loch zu schlissen muss ich schnell wieder abgebrochen. Die Beine werden viel zu schnell dick. Vollgas über jede Welle in der Spitze. Beim letzten Anstieg falle ich leider mit weiteren 10 Fahrern aus der ca. 40 Mann umfassenden Spitzengruppe. Ich beende die Etappe mit 2 Min. Rückstand auf Rang 23 in der Overallrangliste.
Lyss, 02 Juni
Abfahrt nach Wiesbaden das Abenteuer Deutschland Tour kann beginnen. In Wiesbaden eingetroffen, wird das Zimmer bezogen. Eine kleine Runde einfahren ist angesagt ca. 1 Std. Als ich zurückkomme ist auch mein Zimmerpartner Hardy Neumann eingetroffen. Hatte mit der Einteilung meines Zimmerkameraden Glück. Der Feuerwehrmann aus Bielefeld war ganz ein netter Kerl und eine gute Begleitung für die ganze Woche. Am Abend gibt es ein paar Informationen der Tourleitung und danach geht es ab ins Bett.
Lyss, 01 Juni
Nichts neues. Ein Ruhetag mehr.
Lyss, 31 Mai
Heute Morgen fühle ich mich nicht besonders. Nase zu und Kopfweh. Hat mich doch ein wenig erwischt mit der Gesundheit. Hoffe auf schnelle Besserung und melde mich in der Firma ab.
Lyss, 30 Mai
Training mit dem Club. Heute geht es lockerer zur Sache als am Dienstag.
Lyss, 29 Mai
Eine kleine Ausfahrt von 2 Std. Die Trainingsstrapazen ausschütteln.
Lyss, 28 Mai
Ab mit dem Rad zur Arbeit. Stellenweise ist die Strasse noch nass von den vielen Niederschlägen in den letzten Tagen. Die gesundheitlichen Probleme sind immer noch da. Ich hoffe aber diese bis am Montag überwunden zu haben. Heute Abend wird es mein letztes hartes Training (mit dem Veloclub) für diese Woche.
50 Km Arbeitsweg und 67 Km Vollgas mit dem Veloclub. Davon 1 1/2 Std. Trittfrequenz zwischen 120-130. Im Vergleich mit den anderen Clubmitgliedern würde ich mal sagen meine Form stimmt. Ich hoffe ich bringe meine Form in die nächste Woche. Brauche keine Angst zu haben wenn all die kleinen Dinge die dazugehören auch noch stimmen.
Lyss, 27 Mai
Wo kommt das Wasser alles nur her. REGEN und nochmals REGEN.....
Leichte gesundheitliche Probleme (Schnupfen, kein klaren Kopf und müde) ziehen auf.
Lyss, 26 Mai
Ein Zwischenhoch. Ab aufs Rad für 80 Km. Davon fahre ich ca. 10 Km. im roten Bereich und die restlichen Km. im Aufbaubereich.
Lyss, 25 Mai
Am Nachmittag hat Tim (mein Sohn) ein Fussballspiel. Ich trage meine Winterjacke einen Regenschirm und friere bei 8 Grad an meine Finger und es regnet!!!
Lyss, 24 Mai
Welche Überraschung......Regen, Regen und nochmals Regen!!!!
Am Abend eine kleine Aufhellung. Sofort für ein paar Kilometer aufs Rad.
Lyss, 23 Mai
Schönes Wetter!!! Sofort aufs Rad nach der Arbeit. Leider konnte ich nur 70 Km fahren, da ich noch weitere Verpflichtungen hatte. Habe aber Versucht diese 70 Km so optimal wie nur möglich zu nutzen.
Lyss, 22 Mai
Da sich das Wetter verschlechtert und ich nicht sicher bin ob es heute Abend regnet, werde ich ein Training einschalten und das Kriterium fallen lassen. Es ist auch der Gedanke sich nicht noch zu verletzen (Sturz im einem Sprint) vor dem 3. Juni. Das Training dauert 1 3/4 Std. mit Kette rechts. Trittfrequenz zwischen 40 und 50. Puls bei ca. 140 davon 45 Min. berghoch. Den Rest flach mit einem grossen Gang.
Lyss, 21 Mai
Wieder Frühdienst was heisst um 05:00 Uhr aufstehen. Werde mich wohl noch ein wenig hinlegen bevor es ins Training geht mit dem Veloclub.
Ganz klar zu wenig Schlaf. Gönne mir 2 Std. davon am Nachmittag. 1 Std. Radtraining für mich davon eine 1/2 Std. Krafttraining. Danach noch 2 Std. Training mit dem Veloclub. Beine werden immer schwerer. Werde diese Woche aber noch weiter hart trainieren und mich nächste Woche zurückhalten als Vorbereitung zur Deutschland Tour.
Lyss, 20 Mai
08:30 Uhr Start mit dem Veloclub. Es wurde die selbe Tour wie am Freitag angesagt. Der Aufstieg ist um einiges härter als am Freitags. Meine Beine sind schwer. Das hohe Tempo von gestern macht sich bemerkbar. Ich werde es dies Woche noch ein wenig übertreiben und mich nächste Woche zurückhalten mit dem Training. Hoffe somit gut erholt in Deutschland starten zu können.
Lyss, 19 Mai
Pfingsten. Starte um 12:30 Uhr besuch bei Verwandten in Spiez. Das Wetter ist nicht das beste aber immerhin trocken. Ich fahre mit einer hohe Herzfrequenz. Nach 2:02 Std. treffe ich in Spiez ein. Ein Kaffee und ein kleiner Talk und es geht wieder zurück. Wieder fahre ich mit einer hohe Herzfrequenz. Pech, strample auf der Rückfahrt vier Kilometer im Regen und kriege nasse Füsse. Ich beende die Tour nach 128 Km. und einem Schnitt von 31,8 Km. Die Form stimmt für die Teilnahme an der Deutschland Tour. Heute habe ich bereits die 5000 Km. Marke überschritten.
Lyss, 18 Mai
Haute wieder ganz anderes Wetter. Regen bei nur 16 Grad. Das Rad bleibt im Zimmer und ich im trockenen. Morgen ist wieder besseres Wetter angesagt.
Lyss, 17 Mai
5:30 Uhr, Abfahrt zur Arbeit und es hat bereits 14 Grad. Dies bedeutet früh nach Hause und ab aufs Rad.
Nach 3:10 Std. und 89 Km. wider zu Hause. Eine Tour mit einem Aufstieg von 800 Höhenmeter (total 1200 H.m.). Der Schweiss floss das erste mal in diesem Jahr (28 Grad warm).
Lyss, 16 Mai
Heute werde ich einen Ruhetag einlegen und das Rad wohl in der Ecke stehen lassen. Meine Beine sind im Moment ziemlich leer und ich glaube, dass es nichts schadet heute nichts zu tun.
Lyss, 15 Mai
Heute wäre eines der Abendrennen (Kriterium) in Lyss. Bin mir noch nicht sicher ob ich teilnehme. Mal schauen wie ich mich fühle nach der Arbeit.
Habe mich dazu entschlossen nicht teilzunehmen den heute ist der erste richtig warme Tag in diesem Jahr. Also sofort ab aufs Rad und 3 Std. Grundlage mit ein wenig Kraft ca. 30 Min.
Noch schnell ans Abendrennen und meine Kollegen unterstützen. Leider erfuhr ich noch, dass die kantonale Meisterschaft vom 26.Mai abgesagt wurde.
Lyss, 14 Mai
Arbeiten und danach sofort ins Training. Wir (mein Veloclub und ich) legen 75 Km in den 2 Std. zurück.
Lyss, 13 Mai
Ich kam schon bedeuten besser aus meinem Bett. Ich steige auf mein Velo und fahre zur Arbeit. 25 Km. hin und 25 Km. zurück um die Beine ein wenig zu schütteln.
Lyss, 12 Mai
Heute morgen zeigt meine Waage 73 kg. an. Seit Februar fuhr ich 4500 Km. ca. 1000 Km. mehr als letztes Jahr.
Nach einer Woche mit leichten gesundheitlichen Problemen, fühle ich mich OK und bereit mein Heimrennen die Berner Rundfahrt zu bestreiten.
Angemeldet bin ich bei den Amateuren obwohl ich schon längst in die Kategorie der Master gehören würde. Meine Zielsetzung für das Rennen ist, die erste Rund mit dem Spitzenfeld zu fahren.
Beim Einfahren schon die ersten Regentropfen und nasse Strassen. 9:45 Uhr der Start zu zwei Runden mit je 56,7 (113,4)Km. und 602 (1204) Höhenmetern.
Die erste Runde im Spitzenfeld (wie gewollt!). In der zweiten Runde verpasse ich ganz knapp den Anschluss am ende der Steigung. Ich beende das Rennen mit 6:40 Min. Rückstand und einem Schnitt von 40,023.
Dank der Unterstützung endlang der Strecke durch Familie und Kollegen war die Anstrengung nur halb so schlimm. DANKE an alle!!
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